Autonomieunterstützung spielt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Lern- und Leistungsemotionen, da die von Schüler*innen wahrgenommene Selbstbestimmung deren Appraisals von Kontrolle und Valenz beeinflusst, die entscheidend für die Emotionsentstehung sind. Das Ziel dieser Studie ist, differentielle Zusammenhänge von schülerperzipierter Autonomieunterstützung mit Kontroll- und Wert-Appraisals sowie Lern- und Leistungsemotionen zu untersuchen. Dazu wurden in einer querschnittlichen Trait-Untersuchung ca. 1. 300 Schüler*innen im Mathematikunterricht befragt.
Autonomieunterstützung nimmt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Lern- und Leistungsemotionen ein, da die von Schüler*innen wahrgenommene Selbstbestimmung deren Appraisals von Kontrolle und Valenz beeinflusst, welche entscheidend für die Emotionsentstehung sind. Anhand einer querschnittlichen Befragung von 1291 Schüler*innen im Mathematikunterricht können per Strukturgleichungsmodellierung differentielle Zusammenhänge von schülerperzipierter Selbstorganisation und Selbstbestimmung mit Appraisals und emotionalem Erleben in verschiedenen Mediatorkonstellationen aufgezeigt werden. Die Ergebnisse implizieren, dass die Autonomie von Schüler*innen in unterschiedlichen Facetten erforscht und unterstützt werden kann. Die Wichtigkeit einer an den Bedürfnissen der Schüler*innen orientierten Unterrichtsgestaltung zur Förderung positiver Lern- und Leistungsemotionen lässt sich daraus ableiten.
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