"Yavuz Ekincis Schreiben ist so poetisch wie politisch - es verbindet Mythen und Mystik, Ideologie und Prophetie, Zärtlichkeit und Gewalt."Deniz Utlu
"Dieser Roman ist hart und realistisch. Die Gewalt türkischer Soldaten wird geschildert, die Alpträume, das Dorfleben im Belagerungszustand. Im zweiten Teil ist die Perspektive eine andere. Nun folgt der Leser dem inneren Monolog der Großmutter, die standhaft schweigt."Stefan Berkholz, BR2 kulturWelt
"Mir hat der Roman enorm geholfen, die Geschichte der Kurden und Armenier in der Türkei zu verstehen, nicht zuletzt hat mir Wikipedia weitere Leerstellen gefüllt. Dabei hat sich durch das Lesen des Romans ein Stück Geschichte offenbart, die mir bisher nicht bekannt war."Aline Bär, aufgeblaettert. de
"Die Leugnung des Genozids an den Armeniern ist die große Lebenslüge des türkischen Staates und heizt bis heute Rassismus und Gewalt an. Yavuz Ekinci hat das Thema in seinem so schonungslosen wie gewaltigen neuen Roman verarbeitet."Gerrit Wustmann, qantara. de
"Yavuz Ekinci schreibt in der oral geprägten Tradition aller Geschichtenerzähler. Auch wenn der Schock, die lähmende Angst vor der entfesselten Brutalität der Menschen jedem seiner Figuren in den Knochen sitzt, Ekinci findet frische Symbole, starke Bilder, um diese Regungen als allgemein menschliche Regungen verständlich zu machen. 'Das ferne Dorf meiner Kindheit' zu lesen bedeutet auch, sich an die völkerverbindende Kraft der Sprache zu erinnern."Brigitte Neumann, Ö1 Ex Libris
"Solche Sätze bleiben hängen: 'Wie die Kerne eines am Boden geplatzten Granatapfels lagen wir bald verstreut herum.' ( ) Der kurdisch-türkische Schriftsteller Yavuz Ekinci erzählt in seinem Roman 'Das ferne Dorf meiner Kindheit' selbst grauenhafte Szenen in einer sanften, bildhaften Sprache."Ayca Balci, Süddeutsche Zeitung
"Der tief sitzende Schmerz, im eigenen Verlust nicht verstanden zu werden. ( ) Ekinci erzählt diese oft brutale Geschichte in sehr poetischer und bildlicher Sprache, die märchenhaft erscheint."Amira El Ahl, FAZ