
Von Becketts Bühnenmensch über Beuys' Kojoten und Rosenthals Others bis zu Baehrs Bestiarium und vielen weiteren Bühnen- und Theatertieren: Welche Fragen werden an und mit Tieren auf den Bühnen gestellt? Das Buch untersucht die Kreuzungspunkte zwischen den Wissensorten Theaterbühne, Tierexperiment, Tiertheorie und Theatertheorie in systematischer wie historischer Hinsicht sowie mit epistemologischen, ästhetischen und ethischen Perspektivierungen. Es zeigt, wie das Konzept Theatralität und die Figuration Tier einander konstituieren und unternimmt eine Archäologie des animal turn, der Konjunkturen von Tieren auf Bühnen und ihrer Wahrnehmung in der Kulturwissenschaft.
Inhaltsverzeichnis
1 Tiere auf Bühnen des Wissens. Einleitung. - 2 Passagetiere. Experimentelles Theater und Tierexperiment in Samuel Becketts
Act Without Words I
(1955/1956) und Wolfgang Köhlers
Intelligenzprüfungen an Menschenaffen
(1917/1921). - 3 And say the animal thinks back? Joseph Beuys:
I like America and America likes me
(1974). - 4 Rosenthal/Fabre/Chaudhuri: Beispieltiere auf der Bühne der theaterwissenschaftlichen Tierforschung. - 5 Tier-Werden, Tiere-Sehen, Tiere-Tanzen, Tanz-Werden? Deleuze/Guattari und das Tier-Werden im Tanz (Xavier Le Roy:
Self Unfinished
, 1998 /
Low Pieces
, 2011; Martin Nachbar:
Animal Dances
, 2013). - 6 Animaux de Compagnie. Luc Pettons
SWAN
(2012) und die Rückkehr der lebendigen Bühnentiere als Theatertier. - 8 Choreogriffures / Exit, pursued by a bear. Antonia Baehr:
My Dog is my Piano
(2012) und
Abecedarium Bestiarium
(2013). - Bibliographie.
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