»Mette Bartels zeigt in ihrer detailreichen Studie die intersektionalen und vermachteten Verstrickungen der bürgerlichen Frauenbewegung in ihren Emanzipationsbestrebungen für berufliche Professionalisierung und Bildung. Sie legt Geschlechter- und Klassenverhältnisse kritisch offen, ohne diese wichtige bewegungspolitische Strategie für frühe feministische Bewegungen zu negieren. [. . .] Die Studie leistet einen wichtigen Beitrag zur Frauenbewegungs- sowie Berufsgeschichte und eröffnet neue Perspektiven auf einzelne Professionalisierungsbereiche, die beispielsweise für die Arbeits- und Geschlechtersoziologie ebenso bereichernd sein können wie für die historische Wohlfahrtsstaatsforschung und die Sozialarbeitswissenschaft. « Jana Günther, Femina Politica 2/2025
»Bartels hat nicht nur auf instruktive Weise ein neues Feld der Forschung zur Geschichte der Frauenbewegung bewirtschaftet, ihre erhellende Arbeit zeichnet sich zudem durch stets genaue Quellenangaben aus. « Rolf Löchel, literaturkritik. de, 7. 1. 2025
»Ein neues Grundlagenwerk auf dem Feld der Geschichte der Frauenerwerbsarbeit, das auch jenseits des untersuchten Gegenstandsbereichs mit wertvollen Erkenntnissen und Einsichten aufwartet. So demonstriert Bartels [. . .] die Wirkmächtigkeit der Kategorien Klasse und Geschlecht in der wilhelminischen Klassengesellschaft sowie die Beteiligung bürgerlicher Frauen an deren Prägung. [. . .] Diese zentrale Betrachtungsweise zieht sich durch die gesamte Arbeit und steht exemplarisch für die intersektionale Perspektive einer neuen Generation von Forschenden auf dem Gebiet der Frauenbewegungsgeschichte. « Vincent Streichhahn, soziopolis. de, 28. 4. 2025