Die Geschichte ist in verschiedene Handlungsstränge aufgeteilt. So erleben wir nicht nur mit, wie es Elm und Ione auf Stone ergeht, sondern auch Ravyn, Jespyr, dem Nachtmahr und den restlichen Begleitern auf ihrer Suche nach der Zwei-Erlen-Karte und Elspeth, die in ihrem eigenen Geist gefangen ist. Ich hatte keine Probleme, den verschiedenen Handlungssträngen zu folgen. Da auf alle, egal wo sie sind, ein Haufen Probleme, unvorhersehbare und gefährliche Situationen und sogar das ein oder andere Rätsel zukommen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. So flogen die Seiten nur so dahin, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und ob sie es wirklich schaffen, den Fluch des Nebels zu brechen.
Die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Ione und Elm hat mir richtig gut gefallen. Man merkt, wie aus Misstrauen und Vorsicht langsam immer mehr Verständnis, Zuneigung und Vertrauen wird. Ich finde, man konnte das Knistern zwischen den beiden richtig spüren. Zudem hat mir gefallen, dass sich ihre Liebe langsam entwickelt, fast wie eine zarte Pflanze, die gehegt und gepflegt werden will. Das hat sehr gut zu ihnen, der Situation, in der sie sich befinden, und ihrer Vergangenheit gepasst. Denn beiden wurde sehr viel Unrecht und Grausamkeit zuteil, was sie sehr geprägt hat.
Besonders gut gefallen hat mir noch, dass wir nach und nach die Geschichte vom Hirtenkönig kennenlernen. Dadurch bekommt man mit der Zeit ein besseres Bild von ihm und kann ihn und seine Handlungen besser verstehen. Seine Geschichte hat mich sehr bewegt. Denn man merkt zwischendurch immer mal wieder, wie sehr er einige seiner damaligen Taten und sein Verhalten vor allem seinen Kindern gegenüber bereut. Außerdem hat er mich einige Male ziemlich überrascht.
Fazit:
Ein gelungener Abschluss der Reihe, in dem auf Elspeth, Ravyn und alle anderen einiges zukommt. Denn alle bestreiten im Grunde ihre eigene Reise, die sie vor einen Haufen Probleme, unvorhersehbare und gefährliche Situationen und einige Rätsel stellt, durch die die Handlung die ganze Zeit spannend war. Ebenso wie durch einige überraschende Wendungen. So konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Besonders gefallen hat mir, dass wir die Geschichte des Hirtenkönigs kennenlernen, die mich sehr bewegt hat. Außerdem fand ich die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Ione und Elm richtig schön. Denn man spürt richtig das Knistern und erlebt hautnah mit, wie ihre Liebe wie eine zarte Pflanze, die gehegt und gepflegt werden will, langsam wächst.