
This volume takes stock of five years of provenance research at Kunstmuseum Basel. Eleven essays, the result of intense research in archives in Switzerland and abroad, present selected paintings, sculptures and works on paper from the museum's holdings. The paths taken by the artworks also reveal the fates of the Jewish families to whom they once belonged. Switzerland comes into focus as a country of exile and transit for those fleeing National Socialism. This book strikes a balance between case studies, institutional history, and paying tribute to the former owners. The transparent presentation of research processes opens a discourse on why this research is being conducted and what follows from it. Despite the immense scholarly endeavour and new findings, open questions remain, inviting critical reflection on the complex case studies.
Der vorliegende Band zieht Bilanz aus fünf Jahren Provenienzforschung am Kunstmuseum Basel. Elf Essays, hervorgegangen aus intensiven Recherchen in Archiven im In- und Ausland, stellen ausgewählte Gemälde, Skulpturen und Papierarbeiten aus dem Museumsbestand vor. Mit den Wegen der Kunstwerke gelangen auch die Schicksale der jüdischen Familien wieder ans Licht, denen diese einst gehörten. Daneben rückt die Schweiz als Exil- und Transitland für vor dem Nationalsozialismus Geflüchtete in den Blick. Dieses Buch hält das Gleichgewicht zwischen Fallproblematik, Institutionsgeschichte und Würdigung der ehemaligen Eigentümer*innen. Die transparente Darlegung der Untersuchungsprozesse eröffnet den Diskurs darüber, warum diese Forschung betrieben wird und was daraus folgt. Trotz aller wissenschaftlichen Bemühungen und neuen Erkenntnisse bleiben offene Fragen bestehen, die dazu einladen, die komplexen Fallbeispiele kritisch zu reflektieren.
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