Von der ersten bis zur letzten Seite hat Cursed mich nicht mehr losgelassen. Serilda steckt in der absoluten Albtraumlage: eingesperrt beim Erlkönig, gezwungen zur Hochzeit und das alles nur, um ein paar Kinderseelen zu retten. Romantisch? Nicht wirklich. Aber Serilda wäre nicht Serilda, wenn sie nicht trotzdem kämpfen würde mit Köpfchen, Herz und einer ordentlichen Portion Trotz.
Und dann ist da noch Gild. Charmant, verspielt, ein bisschen chaotisch und für mich der frische Wind in all dem düsteren Wahnsinn. Er hat zwar nicht die meisten Szenen, aber wenn er auftaucht, bringt er Gefühl, Witz und Tiefe rein. Die Chemie zwischen ihm und Serilda? Absolut spürbar.
Marissa Meyer mixt wieder gekonnt Märchen-Vibes mit neuen Ideen ein Hauch Rumpelstilzchen, ganz viel düstere Magie und dazu eine Story, die richtig Fahrt aufnimmt. Teil 1 war gut, aber Teil 2? Der haut richtig rein.
Fazit:
Ein märchenhaft finsteres Abenteuer mit Power, Plot-Twists und Charakteren, die einem ans Herz gehen. Großes (Fantasy-)Kino!