Mit " Ein Stiefel kommt selten allein" von der beliebten Autorin Karen Witemeyer bin ich wunderbar eingetaucht in einen unterhaltsam-spannenden Westernkrimi, der im Frühjahr 2025 bei Francke- Buch erschienen ist.
Zwei sympathische Protagonisten dominieren die Handlung dieses neuen Texas Romans um das Jahr 1789.
Asher Elis wagt einen Einbruch auf der Ranch des reichen Rinderbarons Eli Dearing, um Dokumente zu finden, die beweisen, dass seine Stieffamilie ungerechterweise aus ihrem Haus vertrieben wurde.
Doch er wird entdeckt und flieht.
Auf seiner Flucht wird er von Clint, dem Sohn und Erben der Farm verfolgt. Dabei stürzt der zwölfjährige Nichtschwimmer in den Teich des Anwesens.
Asher zögert nicht lange, riskiert seine Gefangennahme und rettet den Jungen. Danach gelingt es ihm zu flüchten, doch er verliert dabei seinen Cowboystiefel...
Samantha ( die Tochter des Hauses Dearing) ist nach abgeschlossener Ausbildung wieder zu Hause. Ihr Vater möchte sie gerne in die Gesellschaft einführen und gut verheiraten.
Doch Samantha hat andere Pläne...
Als sich Samanthas und Ashers Wege kreuzen verändert sich alles und Samanthas Leben wird zur Zielscheibe mörderischer Zukunftspläne.
Mein Leseeindruck:
Die Geschichte liest sich locker- unterhaltsam mit einer gelungenen Mischung aus Spannung und Western- Romantik. Insbesondere die Spannung nimmt auf den letzten Seiten Tempo auf und entwickelt sich zu einem Drama, dessen Spuren in der Vergangenheit liegen.
Die Protagonisten sind sympathisch gezeichnet, sodass man als Leser sich ihrer Geschichte und Lebenssituation nahe fühlt. Man durchlebt mit ihnen die schönen und traurigen Momente und verfolgt mit Spannung und Staunen die Geschehnisse der Vergangenheit und ihrer dramatischen Auswirkungen.
Die besonderen Nebenfiguren wie "Mama Bess" oder "Tante Regina" unterstützen den Roman in seiner empathischen Wirkung und betonen das Vertrauen auf Gott gerade in entmutigenden Situationen.
Auch die ganz natürlich eingewebten Gedanken und Gebete der Hauptprotagonisten verweisen immer wieder auf eine himmlische Perspektive und einen Gott der durch alle Schwierigkeiten begleitet.
Mein Fazit:
Ein Roman, der mich beim Lesen im richtigen Maß entspannt und gespannt hat, durch emotionale Höhen und Tiefen geführt hat und den ich mit einem zufriedenen Lächeln am Ende zugeklappt habe.