
Wer bestimmt, was schön ist? Ein Buch gegen das Gefühl, dem fremden Blick nicht zu genügen
Den Wunsch, den eigenen Körper einem Schönheitsideal anzupassen, findet man zu allen Zeiten und überall auf der Welt. Das betrifft nicht nur, aber sehr oft Frauen in patriarchal geprägten Gesellschaften, die bestimmten Normen genügen müssen, um in ihrer sozialen Schicht bestehen zu können. Exemplarisch stehen dafür in diesem Buch zwei historische Praktiken: das Tragen des Korsetts in der bürgerlichen Gesellschaft Europas und die Praxis des Füßebindens in China.
Evke Rulffes erzählt die Geschichte dieser weiblichen Körpermodifikationen und des Kampfes um Emanzipation um 1900. Gleichzeitig fragt sie, wie tief Schönheitsnormen bis heute in unserem kollektiven Gedächtnis verankert sind: Werden Botox, Filler und andere Eingriffe für Frauen in Zukunft zur Selbstverständlichkeit?
»Eingeschnürt« zeigt, wie sich gesellschaftliche Machtverhältnisse in Leib und Seele einschreiben - und lädt dazu ein, den eigenen Umgang mit Schönheitsnormen neu zu hinterfragen.
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