Zum Inhalt:
Im Internet verbreitet sich ein Video von einer Frau, Kessy X, die behauptet, ein Verhältnis mit dem Kanzler Henrik Westphal zu haben. Ein Fake, eine Verleumdung? Ehe Westphal dazu Stellung nehmen könnte, verschwindet er spurlos. Als eine tote Frau auf den Gleisen im U-Bahn-Tunnel gefunden wird, könnte dies Kessy X sein. Doch noch immer fehlt jede Spur von Westphal. Aufgrund seiner Verbindung zu Westphal und dessen Frau Juli gerät Art Mayer unter Verdacht, denn es gibt Hinweise darauf, dass Art mit Westphals Verschwinden etwas zu tun haben könnte.
Meine Meinung:
Der 4. Teil aus der Reihe Art Mayer und Nele Tschaikowski. Wie bereits bei den Vorgängern dominiert das Geschehen mit Arts Vergangenheit und seiner Liebe zu Westphals Frau Juli. Die Schreibweise ist kurz und knackig, mit viel wörtlicher Rede. Spannung bieten das rasante Geschehen, die wechselnden Sichtweisen der Protagonisten sowie die Zeitenwechsel, man fliegt nur so durch die Seiten. Die Passagen, in denen es um Kessy X ging, fesselten mit am meisten, leider wirkte das aber eher wie ein Nebenschauplatz. Die einzelnen Protagonisten sind gut gezeichnet, so hat man auch den einen oder anderen, den man nicht so sympathisch findet, für mich ist das Juli, die nur mit dem Finger zu schnippen braucht, und Art springt. Dies fand ich dann zum Ende hin doch etwas nervig und ist mit Teil 4 für mich auch ausgereizt. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und als Abschluss der Reihe muss man es lesen.
Fazit:
Gelungener Abschluss der Art-Mayer-Reihe