»Die Autorin vermag es so fassbar, so zart und auch ein wenig lustig über die sonst unsichtbare Qual eines täglichen Schmerzes zu schreiben, dass das Buch mich auf eine Weise getröstet hat, wie ich es selten erfahren habe. « Simona Pfister, Tagesanzeiger, 25. 4. 26
»Überaus poetisches Essay über Schmerzen und Sprache, Verletzlichkeit und Verlassen und den Trost in der Schönheit. « Hilka Dirks, taz, 6. 12. 25
»Mini-Absätze gestatten eine zügige, doch eindringliche Leseerfahrung. Dank Nelsons Ausdrucksweise ein Genuss, schafft sie es doch, stilistische Gegensätze aufzulösen. . . . Dringlich und zugleich kontemplattiv. « Moritz Holler, WDR Westart, 29. 11. 25
»Nelson schreibt fragmentarisch, lückenhaft, erschafft immer wieder durch unerwartete Sprünge Verbindungen und lässt viel gedanklichen Freiraum, den man selbst füllen kann. « Valerie Bäuerlein, Berliner Morgenpost, 7. 11. 25
»Der Text ist die Suche nach einer Sprache für die Unaussprechlichkeit des Schmerzes. . . Nelson erzählt ihre Geschichte gewohnt klug, lyrisch und verletzlich. « Hengameh Yaghoobifarah, Missy Magazin 06/2025
»So sehr Nelson leidet: In den trockenen Kommentierungen hat der Text abstrusen Witz. . . . Ein kaleidoskopisches Buch. « Michael Wurmitzer, Der Standard, 24. 10. 2025
»Wo der Schmerz beginnt, scheint alles andere zu enden. All das macht es um so verwunderlicher, dass Nelsons Literatur gerade hier beginnt. « Alana Tongers, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12. 10. 25
»Das Leiden ist eine Bedingung ihrer Existenz, die sie hinnehmen muss. Sie kultiviert ja als Schriftstellerin sowieso das Offene, das Unbeantwortete und entscheidet sich, sich in dieser Unsicherheit zu beheimaten. . . Diese Offenheit in ihr schreiben zu legen, das erlebt sie als Akt der Freiheit. « Susanne Billig, Deutschlandfunk Kultur, 15. 10. 25
»Maggie Nelsons kranker Mund ist nicht nur der vermeintliche Schreibanlass, er hat auch eine ästhetische Funktion. Er steht als Symbol für das, was den Schriftsteller ausmacht die Sprache. « Frank Schäfer, taz, 15. 10. 25