»Eine zutiefst bewegende Erzählung von Verzweiflung, Rausch und Durchhaltevermögen. « Kirkus Reviews
»Eine hochkonzentrierte Versprachlichung von Özlüs innerstem Empfinden. « Los Angeles Review of Books
»Özlüs Stoff radikal für ihre Zeit ist nun das Gebiet der modernen Autofiktion: der Kampf um einen eigenen Platz in der Welt, um ein Leben ohne Scham und gegen erdrückende Machtstrukturen und Traumata. « The Financial Times
»Özlü strebt nach der Schönheit von Objektivität, indem ihre junge Erzählerin, trotz der Schrecken, erbittert am Gutsein der Welt festhält. « The Arts Fuse
»Tezer Özlüs Kunst war es, den flüchtigen Moment poetisch still zu stellen, den Augenblick zu heiligen und zu vervielfachen. In ihren beiden nun auf Deutsch verfügbaren Romanen kann man fast auf jeder Seite über diese große Kunst staunen. « Jan Wilm, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Wie wunderbar, dass jetzt die türkische Schriftstellerin Tezer Özlü wiederentdeckt wird. . . . [I]hre Kunst, einer ganzen Generation ein Gesicht zu geben, [ist] großartig. « Michael Krüger, DIE ZEIT
»In Özlüs Schreiben lösen sich Licht und Schatten ab, Momente der Zartheit mit Brutalität. Die Sprünge im Erzählen manifestieren umso mehr das Psychogramm eines weiblichen Lebens und erinnern in ihrer Intensität an Werke von Ingeborg Bachmann oder Sylvia Plath. « Valerie Bäuerlein, Berliner Morgenpost
»In [Özlüs] Roman herrscht eine klare, aber abgründige Sprache. Da ist eine Kühle der Darstellung, wie man sie bei Annie Ernaux bewundert. Unter dieser Schicht der präsentischen Nüchternheit aber spürt man [einen] Tumult, der . . . nicht gebändigt werden kann. « Ulrich Rüdenauer, SWR
»Der Schriftsteller Deniz Utlu hat Özlüs im besten Sinne einfache Sprache in ein klares, bildreiches, bei aller Rede vom Heiligen nie pathoslastiges Deutsch verwandelt. . . . Ihre Liebe zu den Menschen und zum Summen der Außenwelt ist in diesem dunkel schimmernden Buch noch im kleinsten Satz spürbar. « Nico Bleutge, Deutschlandfunk
»Sehr stille, sehr starke Literatur, die jetzt endlich allen zugänglich gemacht wird. « Wolfgang M. Schmitt, SRF Literaturclub
»[ Die kalten Nächte der Kindheit ] entwickelt einen Sog. «
»[Die] längst fällige Wiederentdeckung und Neuübersetzung [von Die kalten Nächte der Kindheit ] ist eine kleine Sensation. « Shirin Sojitrawalla, wochentaz
»[ Die kalten Nächte der Kindheit ] ist ein ganz wichtiges zeithistorisches Dokument und nicht nur schöne literarische Prosa, sondern wirklich etwas, bei dem man viel erfährt über die damalige Zeit und das, was als Aufgabe für uns heute auch noch besteht. « Jörg Magenau, rbb
»Ein weiblicher Bildungsroman von unglaublicher sprachlicher Ausdruckskraft. « Oliver Jungen, Deutschlandfunk Kultur
»Ihr Werk ist . . . europäische Literatur. Ihre Wiederentdeckung kommt auch deshalb zur rechten Zeit, weil ihrem Kosmopolitismus jede naive Euphorie und Zukunftsgewissheit fehlt. « Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung
»Özlüs erzählerische Kraft liegt in scharfen Beobachtungen und einer klaren Sprache. Dass ihr Roman nun erneut international Beachtungfindet, zeigt nicht zuletzt: Ihr Miniaturenteppich über die Brüchigkeit von Welt und Wahrnehmung ist existenziell und wirkt über Sprachgrenzenund Jahrzehnte hinweg. « Eva-Lena Lörzer, Missy Magazin