»Das, was der Künstler verschriftlichte, zählt innerhalb seines Gesamtwerkes unzweifelhaft zum Herausragendsten . . . [E]ine poetische Sozialstudie des randständigen Amerikas in Prosa-Miniaturen. . . . Es sind Blitze, die kurz das Vagabundenhafte der Lust erhellen und jeweils für einen kurzen Augenblick die Konturen eines anderen Lebens umreißen. « Vojin Saša Vukadinovi , der Freitag
»Wojnarowicz gelingt es, charakteristische Porträts von Menschen am Rande zu erschaffen . . . « Valerie Bäuerlein, Berliner Morgenpost
»Verblüffend raue, offenherzige Miniaturporträts von fiktiven oder nichtfiktiven Randfiguren und Ausgestoßenen, von Strichern und Drogenabhängigen der US-amerikanischen Gesellschaft der 1970er-Jahre. [Von ihnen geht] eine solch magnetische Anziehung aus, dass ich dem Sog des Lesens gar nicht erst widerstehen will. « Sebastian Guggolz, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»[R]adikale Monologe, in die finstere Nacht der Repression gesprochen. « Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung
»Höchste Zeit, das Werk von David Wojnarowicz wiederzuentdecken. « queer. de
»Ein Buch wie ein Schlag in die Magengrube. . . . [R]oh und unzensiert. . . . Umso berührender die eigenen, poetisch zarten Sehnsuchtstexte des schwulen Schriftstellers . . . « Wolf Ebersberger, Nürnberger Zeitung / Nürnberger Nachrichten
»Wojnarowicz schrieb . . . rauschhaft und entflammt. . . . [Die Waterfront Journals ] zeigen mit den Mitteln der Literatur unmissverständlich auf, was es bedeutet, als Minderheit in einer Welt zu leben, wo die Mehrheit alle Andersartigkeit missachtet. . . . Aktueller denn je. « Andreas Puff-Trojan, ORF
»[Wojnarowicz] zeigt, wie sich Schönheit und Grausamkeit durchdringen . . . « Nico Bleutge, Deutschlandfunk Kultur
»Die Waterfront Journals . . . verdienen ein möglichst breites Publikum. « Thomas Ballhausen, Die Presse
»Die Texte zeugen vom Überlebenswillen und vom Wunschnach dem kleinen, kurzen Glück in einer flüchtigen, unzuverlässigen Welt. Bei aller ungeschönten Drastik, trotz aller grausamen Realität, Wojnaricz versteht es, den Geschichten eine ganz spezifische erzählerische Wärme zu geben und den Menschen ihre Würde. « Michael Hirz, Kölner Stadt-Anzeiger
»Fast rauschhaft erscheinen die Geschichten in den Waterfront Journals von David Wojnarowicz . . . Endlich erscheint das Buch auch auf Deutsch. « Max Urbitsch, Philosophie Magazin
»Es sind Geschichten, die ein Schlaglicht auf die Schattenseiten des American Way of Life werfen und aus denen die allgegenwärtige Erfahrung von Gewalt spricht: der unterdrückenden Gewalt, die der Staat ausübt, genauso wie jener, die sich die schwächsten Glieder der Gesellschaft selbst antun im Bestreben, ein Stück vom großen Kuchen abzubekommen. Gerade darin liegt die Kraft dieser Textsammlung. Ihre Bestandteile sind jeweils eine Oral History für sich. « Siegessäule