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Das All im eignen Fell

Eine kurze Geschichte der Twitterpoesie | Legendäre Twittergedichte des Georg-Büchner-Preisträgers

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»Hatte jemals irgendein einzelner Mensch eine größere zerstörerische Wirkung auf die deutschsprachige Lyrik als Elon Musk? Ich glaube nicht. «

Mehrfach kündigte Clemens J. Setz an, nie wieder Gedichte in Buchform zu veröffentlichen - um es in vorliegendem Band doch zu tun. Es handelt sich um Poesie der besonderen Art, denn sie ist ursprünglich in einem Medium entstanden, das es nicht mehr gibt: Der legendäre Mikroblogging-Dienst Twitter ist Geschichte, seit er von Elon Musk übernommen wurde. Er heißt jetzt bekanntlich X und funktioniert ganz anders. Das kreativitätsfördernde Zeichenlimit wurde entfernt, aber vor allem: Längere Zeit inaktive Accounts werden für immer und unwiederbringlich gelöscht - und mit ihnen die vielen poetischen Wunderkerzen, die dort funkeln.

Das All im eignen Fell ist ein Erinnerungsbuch im doppelten Sinn. Es versammelt in einem ersten Teil eine Auswahl von Setz' eigenen, inzwischen gelöschten Twitter-Gedichten. Und erzählt im zweiten die kurze, aber umso blütenreichere Geschichte einer Gattung, die Schritt für Schritt aus unserer Wirklichkeit entfernt wird.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
12. August 2024
Sprache
deutsch
Untertitel
Eine kurze Geschichte der Twitterpoesie | Legendäre Twittergedichte des Georg-Büchner-Preisträgers. 'Bibliothek Suhrkamp'.
Seitenanzahl
192
Reihe
Bibliothek Suhrkamp
Autor/Autorin
Clemens J. Setz
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Gewicht
384 g
Größe (L/B/H)
219/143/22 mm
ISBN
9783518225592

Portrait

Clemens J. Setz

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren, wo er Mathematik und Germanistik studierte. Heute lebt er mit seiner Frau und seiner Tochter als Übersetzer und freier Schriftsteller in Wien. 2011 wurde er für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 prämiert. 2014 erschien sein erster Gedichtband Die Vogelstraußtrompete. Für seinen Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre erhielt Setz den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2015. Mit drei seiner Stücke war Setz bei den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Zuletzt 2023 mit Der Triumph der Waldrebe in Europa. Zuletzt wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis 2021 und dem Österreichischen Buchpreis 2023 geehrt.


Pressestimmen

»Clemens J. Setz' nerdig-schöner Nachruf auf verlorene Twitterpoesie. « Thore Rausch, Süddeutsche Zeitung

»Das All im eignen Fell ist . . . Herz-Emoji-zerreißend schön . . . « Nele Pollatschek, DIE ZEIT

»Das All im eignen Fell. Eine kurze Geschichte der Twitterpoesie ist ein phänomenaler, sehr abwechslungsreicher Gedichtband. Prädikat: Absolut empfehlenswert. « Moritz Holler, WDR 5

»Setz' Gedichte und wie er hier im zweiten Teil den Kollegen und Kolleginnen die Bühne bereitet, das ist eine Klasse für sich. « Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel

»Clemens J. Setz fängt Witz und Feinsinn der Twitter-Poesie ein . . . « Björn Hayer, Frankfurter Rundschau

»Man klappt [das Buch] auf wie das Memorial einer Utopie. Nein, das ist nicht übertrieben . . . Eben weil die besagten Schmuckstücke der Sprache erst richtig zu glänzen beginnen, wenn sie als Dichtung begriffen, eingerahmt und immer wieder betrachtet werden. « Ulrich Seidler, Berliner Zeitung

»[Setz'] Faszination für das poetische Potential, das sich auf Twitter fand, ist . . . nachvollziehbar. Bereits der kleine Einblick in diese Subkultur lässt den ästhetischen Reiz aufblitzen, und es finden sich schöne, lustige, skurrile Gedanken, die man, einmal gelesen, nicht mehr missen möchte. « Thomas Merklinger, literaturkritik. de

». . . wunderbar skurrile Kleinode. « Christoph Hartner, Kronen Zeitung

»Kreativ und kurios. « SRF

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