»Das ist nicht nur als Gegenfolie zu Kleists Novelle, sondern als Gegenwartsdiagnose hochinteressant und lesenswer. « Jakob Hayner, WELT AM SONNTAG
». . . Heike Geißler schreibt die rasanteste, lebendigste Widerstandsprosa der deutschen Gegenwartsliteratur. « Steffen Martus, Frankfurter Allgemeine Zeitung
» Michaela Kohlhaas ist großes Theater. Eine Revolution in Gedanken, der die Sprache auf sanften Füßen folgt. Man muss diesen Roman lesen, nicht nur weil er eine aberwitzige Geschichte hat, sondern weil seine Sätze der Hauptfigur überaus zart auf den Leib gestickt sind. « Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung
»Geißlers eigene Wortgewandtheit, ihr Sinn für starke Bilder, ihre klare Sicht auf unlösbares Übel tun sich damit zusammen zu einem Stück großer Literatur. « Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau
»Geißlers Sprache lebt in ihrer Direktheit von Wortwitz sowie dialektischer Spannung . . . [Ein] großartiger Roman . . . « Nina Mueller, wochentaz
»Eine radikale Gesellschaftskritik. . . . [Heike Geißler erzählt mit] geschliffener Sprache und viel Wortwitz . . . « Barbara Beer, Kurier
»Es ist ein Buch voller starker, realistischer Bilder. Sie flirren mitunter ins Surreale. Ein ungewöhnlicher Erzählstil trägt dazu bei. . . . Einerseits bewundert [die Ich-Erzählerin] den Mut und die Unbedingtheit der Anarchistin und probiert vergeblich den eigenen Ausbruch. Andererseits beobachtet sie mit Befremden deren Trotz und Starrsinn, der bis in die Selbstzerstörung führt. Diese zwiespältige Sicht dürften Leserinnen und Leser teilen. Mit Michaela Kohlhaas wird man so schnell nicht fertig. « Karin Großmann, Sächsische Zeitung
»Geißler gelingt es mit bissigem Humor, ihre Figur zu einerProjektionsfläche zu machen, in der sich Ängste und Vorurteile gegenüber allem Fremden und anderen vereinen odereinfach nur gegenüber jenen, die es wagen, das Bestehende infrage zu stellen und sich dagegen aufzulehnen. « Valerie Bäuerlein, Berliner Morgenpost
» Michaela Kohlhaas lässt sich auf mehrere Arten lesen, auch als feministischer Schelminnenroman. Diese Uneindeutigkeit ist eine große Stärke. Und das Fremdeln mit der Sprache und der Figur ist von Geißler gewollt. . . . Der Text ist anspielungsreich, humorvoll und bisweilen surreal . . . « Marcus Golling, Märkische Oderzeitung
»Verstörend und intensiv liest sich diese Geschichte, die einen anderen Blick auf die Gesellschaft erzwingt. « Gabi Eisenack, Nürnberger Nachrichten
»Heike Geißler findet für ihre Geschichte einen wunderbar eingängigenTon. Es ist ein sanftes, rhythmischesund dichtes Strömen. Gespickt mitschönen Formulierungen. Auch hat derText seine komischen Seiten. « Martin Oehlen, Kölner Stadt-Anzeiger
»Heike Geißler findet für ihre Geschichte einen wunderbar eingängigen Ton. Es ist ein sanftes, rhythmisches und dichtes Strömen. Gespickt mit schönen Formulierungen. « Martin Oehlen, Kölnische Rundschau
»Ein radikalesBuchgegen jeden Anpassungsdruck. « Hansruedi Kugler, Schweiz am Wochenende
»Es sind Sprachbilder voller Kraft und Witz, die Heike Geißlers Ich-Erzählerin schreibt und Michaela Kohlhaas denkt. Und [es geht um] nichts weniger als sprachliche Befreiungsschläge, weil hier die Welt aus neuen und überraschenden Blickwinkeln betrachtet wird. « Wolfgang Popp, ORF
»[Ein] faszinierendes Buch . . . « Hamburger Abendblatt
»Der Roman der deutschen Autorin ist großartig, weil Geißler kein konkretes Unrecht benennt, das Michaela Kohlhaas angetanworden ist. « Martin Gasser, Kleine Zeitung
»Der Roman ist das Aufflackern einer Figur, die sich dem bedingungslosen Protest verschrieben hat, und ein Plädoyer dafür, dass wir die Welt nicht so hinnehmen müssen, wie sie ist. « Martin Gasser, Hamburger Morgenpost
»In einer ihrer Dichte und Schlüssigkeit wegen schönen Sprache wandelt Heike Geißler den Stoff zu einer auch skurrilen Performance. Das Schicksal der Kohlhaas ist folgerichtig und dabei unwahrscheinlich, beklemmend und zugleich belebend. « Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitug
»Geschrieben [ist das Buch] in einem souveränen Duktus. . . [Insgesamt ergibt sich] eine flirrend oszillierende Spannung zwischen Pathos und Alltag, die überhaupt erst den eigentümlichen Charakter des Kohlhaas'schen Widerstands orchestriert. « Enno Stahl, Deutschlandfunk
»Eine Revitalisierung des Kleist-Klassikers für unsere heutigeZeit! « NDR
»Ein sowohl sprachlich als auch inhaltlich lohnendes Gedankenexperiment. « Kleine Zeitung
»Poetisch und aus einer Distanz heraus gestaltet Heike Geißler mit ironisch-bildhaften Vergleichen und beißendem Humor diese Überschreibung von Heinrich von Kleists Novelle . . . « Sieglinde Wöhrer, Buchkultur
»Auch bei heutiger Wiederlektüre beeindruckt die flirrende Sprache, die auch dann konkrete Bilder evoziert, wenn nicht so ganz klar ist, was eigentlich geschildert wird. « Martin Thomas Pesl, Buchkultur
»Das Ergebnis ist ein Roman, der sich nicht als brav feministische Umschreibung versteht, sondern als tollkühne Neuaneignung eines Mythos - sprachlich eigenwillig, politisch pointiert, komisch und beklemmend zugleich. « Nextgengamersnet
»Nicht nur das Portrait einer Frau, sondern auch der Zeit und der Gesellschaft, in der sie lebt. « literaturportal-bayern. de