
Sieben Kinder, zehn Jahre Nachkriegsgeschichte - erzählt aus Sicht derer, die zwischen Trümmern aufwuchsen
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg hat Millionen Menschen geprägt und wirkt in vielen Familien bis heute nach. Kinder interessieren sich für die Zeit, über die ihre Großeltern und Urgroßeltern erzählen. Dieses Buch lässt die, für die Entwicklungen in Deutschland und Europa so wichtige, Nachkriegszeit lebendig und greifbar werden.
Inge singt mit amerikanischen Soldaten am Klavier. Robert flieht im eisigen Winter aus Breslau. Simon klettert heimlich in einen Rosinenbomber. Christa steht am 17. Juni 1953 zwischen Panzern auf dem Hallmarkt. Und Manni erlebt in einer Kölner Kneipe das Wunder von Bern - sieben Stimmen, die Geschichte lebendig machen.
Frank Schwieger gibt den Trümmerkindern ein Gesicht. Jede Erzählung fängt den Hunger, die Angst, aber auch die unerwarteten Momente von Wärme und Menschlichkeit ein: ein Care-Paket aus Amerika, ein selbstgeschnitztes Weihnachtsgeschenk, Schokolade aus einer Soldatentasche. Historisch präzise und doch voller kindlicher Unmittelbarkeit entsteht ein Panorama der Jahre 1945-1954, ergänzt durch Sachtexte, Glossare und historische Fotografien.
Ein Buch, das berührt, aufklärt und Brücken baut - für junge Leserinnen und Leser ab 10 Jahren und ihre Familien.
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