»Mariana Travacio schreibt wunderbar schlanke, lakonische Prosa. Die Gewalt, die
sich in der Geschichte entlädt, wird benannt, aber nicht zelebriert. Wer Italo-Western kennt, hat das Setting vor Augen. So kann vieles ungesagt bleiben und damit viel intensiver wirken in den Köpfen der Leser. Und als Motto dieses literarisch geglückten
Kriminalromans, der seine Ambition nicht kunstvoll verschnörkeln muss, steht ein Zitat von Derrida: Ein Phantom stirbt niemals, sein Kommen und Wiederkommen ist das, was immer (noch) aussteht«
Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die Erzählung entfaltet durch ihre kurzen Sätze und die verdichteten poetischen Beschreibungen einen Sog, der einen dranbleiben lässt beim Lesen und hineinzieht in die immer wieder auch von Wetterphänomenen bestimmte Atmosphäre.
Thomas Volkmann, In Magazin