Selling Dreams, der Auftakt der Bevyn-Boys Reihe,
ist eine absolut gelungene Story mit perfekt herausgearbeiteten Protagonisten und einen tollen Setting in New York.
Von Beginn an konnte ich in die Story eintauchen und habe mich mit Marissa und Calder wohlgefühlt.
So unterschiedlich die beiden auch anfangs erscheinen, haben sie mich beide von sich als Person überzeugen können. Marissa ist mega zielstrebig, ehrlich und vergisst bei all ihrem Erfolg nicht ihre Menschlichkeit und Professionalität. Der Immobilienmarkt ist nicht nur glamourös, erfolgreich sein fordert seinen Tribut. Und das weiss Marissa aus Erfahrung nur zu gut. Laut ihren Freundinnen: Privatleben Fehlanzeige.
Als sie mutig ihren Job wechselt und in unmittelbaren Wettstreit mit dem in ihren Augen überheblichen Calder Bevyn treten muss, hat sie nur ein Ziel vor Augen. Sie will die Challange unbedingt gewinnen.
Natürlich will das auch Calder, schließlich ist er erfolgsverwöhnt. Aber ist er auch mit seinem Herzen dabei? Und so leisten sie sich einen genialen Schlagabtausch, humorvoll, schlagfertig und zunehmend hitzig.
Im Laufe der Story hat die Autorin so einige Hintergrundinformationen zu beiden eingestreut, die die beiden Protagonisten für mich immer sympathischer und die mich im Falle von Calder nachdenklich und traurig werden ließen.
Und dann kam das Knistern, die Funken, die Anziehung. Beide merken, dass sie allmählich auf das Unvermeidliche zusteuern.
Die Autorin hat einen tollen, flüssigen und einnehmenden Schreibstil, ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen. Die aus abwechselnder Perspektive geschriebenen Kapitel haben mir besonders gut gefallen. Spice gibt es auch, wohl dosiert und ansprechend.
Ich hatte wunderbare Lesestunden und habe mich mit Marissa und Calder, aber auch mit den Nebendarstellern, sehr wohlgefühlt.
So freue ich mich schon sehr auf die Geschichten der beiden anderen Bevyn-Boys.
Fazit: Leseempfehlung und verdiente 5 Sterne.