Ärger, Enttäuschung, Streit und Geheimnisse, aber auch Spaß, Glaube, Versöhnung, und Liebe?
Wo Worte zu Wegen werden handelt von einer Familie, in der nichts so ist, wie es für die Öffentlichkeit scheint. Sowohl die drei Farrow Schwestern als auch ihre Mutter Luella hüten ihre eigenen kleinen und großen Geheimnisse und leben nebenbei mehr oder weniger ihr eigenes Leben. Als der Busfahrer Micah die vier Frauen kennenlernt merkt er schnell, dass offene Kommunikation in dieser Familie irgendwie verloren gegangen ist.
Die Geschichte ist aus Reagans und Micahs Sichtweise geschrieben, doch durch die Gespräche der Beiden mit ihren Mitreisenden lernt man auch die anderen Familienmitglieder besser kennen und somit auch die Päckchen, die diese mit sich herumtragen.
Die Figuren dürfen in diesem Buch eine Versöhnung erleben, die nur Jesus schenkt; und einen Gott besser kennenlernen, der mit ihnen auch durch Krisen und Täler gehen möchte. Die Geschichte handelt von dem Mut, hinter den eigenen Träumen zu stehen und neben Gott als Autor, Nebenautor im eigenen Leben zu sein und diesen Posten nicht anderen zu überlassen.
Auch wenn mir die Geschichte gut gefallen hat, fand ich es schade, dass ich für meine persönliche Beziehung zu Gott nicht viel, bzw. nichts Neues mitnehmen konnte. Auch gingen mir die Schlüsselszenen, die auf das Leben der Figuren einen großen Einfluss haben, zu schnell.
Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen und es hat mir Freude gemacht, in dieses Buch eintauchen und es lesen zu dürfen.