
Handlungstheoretische und praxeologische Perspektiven versprechen heute ganzheitliche Beschreibungsmöglichkeiten von Künsten - philosophisch wie interdisziplinär. Sie sind integrativ und verhalten sich gegenüber Rezeptionsästhetiken und Objektästhetiken als anschlussfähig. Dennoch setzen sie auch bewusst neue Impulse, die aktuellen Entwicklungen in den Künsten angemessen sind. Die Beiträger*innen bieten einen Überblick über handlungstheoretische Ansätze und zeigen, warum sie insbesondere für postkoloniale, planetare und queere Diskurse, die verstärkt in die Künste drängen, ein größeres Ermöglichungspotenzial als ältere ästhetische Theorien aufweisen.
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