»Gerade die Vielfalt der von Schaub behandelten Phänomene erweist sich als besondere Stärke des Werks: Die Lektüre ist anregend und unterhaltsam zugleich, vermittelt reichhaltiges bisweilen nischenhaftes Detailwissen und lädt immer wieder zum Schmunzeln ein. «Max Tretter in Zeitzeichen 6/2026
»Stilistisch ist das Werk ein Genuss. Schaub meidet den trockenen Jargon des Elfenbeinturms, ohne an analytischer Schärfe zu verlieren [. . .] Wer verstehen will, warum Menschen sich auf Straßen festkleben, warum sich Performance-Künstler Schmerzen zufügen oder warum wir uns in den sozialen Medien radikal entblößen, der muss dieses Buch lesen. Es ist ein Werk, das [ ] den Leser nicht unberührt lässt und dazu zwingt, die eigene Haltung zur Lücke zwischen Denken und Tun zu überprüfen. «Stefan Gammel in »der blaue reiter«, Ausgabe 57 / 2026
»Mirjam Schaubs Buch ist ein anregender Lesespaß, in dem mit ungezügelter Wildheit dem Auf und Ab der radikalen Ideen in der Menschheitsgeschichte nachgespürt wird. Das Buch ist ein einziger Tumult, verdammt gute Sache. «Michael Hesse in der Frankfurter Rundschau vom 12. 05. 2026
»Dieses Buch ist eine gelungene Überraschung. [. . .] Manchmal wünscht man sich, diese Reise in ferne und doch nahegehende Welten würde tatsächlich kein Ende finden. «Dieter Thomä in der FAZ vom 24. 01. 2026
»Mirjam Schaub gelingt [. . .] mit Radikalität selbst etwas Radikales: Eine sehr facettenreiche, historisch profunde Studie, die ein breites kulturelles Spektrum tiefgehend analysiert. Indem sie Radikalität und Populärkultur miteinander ins Gespräch bringt, haucht sie am Ende Friedrich von Schlegels Gedanken neues Leben ein, dass nämlich ein witziger Einfall wie das überraschende Wiedersehen zweier befreundeter Gedanken nach einer langen Trennung ist. «Jürgen Nielsen-Sikora in Glanz & Elend am 10. 01. 2026
»[ ] ein kluger, wunderbar erzählter Ritt durch 2500 Jahre Radikalitätsgeschichte mit Ausflügen in Politik, Kunst und Philosophie«Philosophie Magazin 01/2026
»Endlich ein Buch, das die Verdrossenheit dieser Zeitzone weiträumig umschifft. Warum? Weil es Feigheit und Faulheit mit Kreativität und Witz begegnet. [ ] Scheinbar mühelos verbindet es die Jahrhunderte und macht Lust auf ein unorthodoxes, aufregendes Denken. «Horst Bredekamp
»Was wir über Radikalität und Radikalisierung in Theorie und Praxis zu wissen glauben, wird hier so einfalls- wie materialreich, so überraschend wie anregend aufgemischt und durcheinandergebracht. «Eva Geulen
»Radikalität, so zeigt sich, kann einfach nur zerstörerisch sein, aber auch smart : Sie ist ein Kunstgriff, der es den Kulturen erlaubt, sich zu verändern, um bleiben zu können, was sie sind. «Ralf Konersmann
»Radikalität ist die Nagelprobe auf die Unterscheidung zwischen Theorie und Praxis im Leben selbst. Diesem Gedanken geht Mirjam Schaub in einer beeindruckenden Studie nach, indem die stummen und lauten Stimmen des Radikalen von der Antike bis in die Gegenwart zum Sprechen gebracht werden. «Christian Bermes