Das Cover von 24 Dates to fall in love spricht mich sehr an, denn es ist wunderbar weihnachtlich und in harmonischen Farben gestaltet. Nach der Lektüre der Geschichte fände ich zwar ein Coverbild mit dem Dating-Kalender noch viel passender, aber mir gefällt es trotzdem wirklich gut.
Die Geschichte erzählt von Romy, die im Skiort St. Finan lebt und zu Beginn der Adventszeit verlassen wird. Zu allem Überfluss landet der Adventskalender, den sie für ihren Ex-Freund gestaltet hatte und der 24 Dates beinhaltet, ausgerechnet bei ihrem arroganten neuen Kollegen Oliver. Wiederwillig lässt sie sich auf der Weihnachtsfeier auf eine Wette ein: sie verbringt die 24 Dates aus dem Kalender mit Oliver, darf sich jedoch nicht verlieben. Letzteres scheint ihr zu Beginn überhaupt keine Herausforderung zu sein, doch mit der Zeit entsteht eine Anziehung zwischen den Beiden, der sie sich immer schwerer entziehen kann
Stefanie Diem hat mit diesem Buch eine Geschichte erschaffen, in die ich unglaublich gerne eingetaucht bin und in der ich mich ganz einfinden konnte. Romy war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe mit ihr gefühlt, gelitten, gejubelt und gebangt. In sie konnte ich mich wirklich sehr gut hineinversetzen, während mir Oliver über lange Zeit eher fremd geblieben ist. Er zeigte über weite Strecken ein sehr wechselhaftes Verhalten, was es mir schwer machte ihn einzuschätzen und ihm näher zu kommen. Ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich aber versichern, dass dieses Verhalten im Laufe des Buches zum großen Teil geklärt wird.
Der Text lässt sich angenehm leicht und flüssig lesen und besonders erfreut hat mich die Kreativität der Autorin. Denn der Adventskalender mit den 24 Dates ist eine zauberhafte Idee, die Aktivitäten sind wirklich wunderschöne Ideen für ein Paar und zudem sind sie mit tollen Verknüpfungen aus der Vergangenheit von Romy und ihrem Ex-Freund versehen mir hat das extrem gut gefallen.
Neben der Lovestory rund um Romy und Oliver bzw. ihrem Ex, spielen auch andere Themen eine wesentliche Rolle und das mochte ich ebenfalls sehr. Es geht z. B. um Romys Liebe zu ihrem Pferd, die Arbeit im Hotel, Geldsorgen, Freundschaften und das Leben in einem Skiort. Diese Dinge haben die Geschichte für mich rund gemacht und dafür gesorgt, dass Romys Herzgeschehen nicht isoliert vom Leben stattfindet.
Gestehen muss ich allerdings, dass die Geschichte für meinen Geschmack etwas zu viel Hin und Her, Gefühlschaos und Drama beinhaltete. Diese Faktoren sind wichtige Elemente der Geschichte und auch durchaus berechtigt, etwas weniger wäre für mich aber einfach passender und realistischer gewesen. Nichts desto trotz hatte ich eine sehr angenehme und schöne Lesezeit mit Romys Geschichte und möchte sie allen LeserInnen empfehlen, die Lust haben auf eine tolle adventliche Liebesgeschichte mit Irrungen und Wirrungen viel Freude beim Lesen!