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Himmel und Hölle

Neun Erzählungen

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Taschenbuch
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Nobelpreis für Literatur 2013

In neun Geschichten, die vordergründig alltäglich-harmlos wirken wie ein Kinderspiel, lässt Alice Munro rätselvolle Beziehungen und verdrängte Schuld aufblitzen. Sie erzählt von bestürzend kühnen Momenten des Ausbrechens aus dem eigenen Leben: das ist der Stoff, aus dem ihre Erzählungen sind.
Die Geschichten entführen den Leser an jenen einzigartigen Ort, an dem eine unerwartete Wendung den Bogen eines ganzen Lebens zum Aufleuchten bringen kann.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
01. September 2006
Sprache
deutsch
Auflage
9. Auflage
Seitenanzahl
384
Reihe
Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe
Autor/Autorin
Alice Munro
Verlag/Hersteller
Originalsprache
englisch
Produktart
kartoniert
Gewicht
388 g
Größe (L/B/H)
192/126/30 mm
ISBN
9783596157075

Portrait

Alice Munro

Alice Munro, geboren am 10. Juli 1931 in Wingham, Ontario, Kanada, ist eine der bedeutendsten Autorinnen der Gegenwart. Sie erhielt 2013 die höchste Auszeichnung für Literatur, den Nobelpreis. Ihr umfangreiches erzählerisches Werk wurde bereits zuvor mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Giller Prize, dem Book Critics Circle Award und dem Man Booker International Prize. Alice Munro starb am 13. Mai 2024 in Port Hope, Ontario.


Im S. FISCHER Verlag bzw. FISCHER Taschenbuch Verlag liegen vor: Himmel und Hölle , Die Liebe einer Frau , Der Traum meiner Mutter , Tricks , Wozu wollen Sie das wissen? , Zu viel Glück , Tanz der seligen Geister , Offene Geheimnisse , Glaubst du, es war Liebe? , Das Bettlermädchen , Der Mond über der Eisbahn , Liebes Leben , Was ich dir schon immer sagen wollte , Die Jupitermonde , Ferne Verabredungen. Die schönsten Erzählungen und Munros einziger Roman Kleine Aussichten .


Literaturpreise (Auswahl):

Canada-Australia Literary Prize (1977)

Commonwealth Writers' Prize (1991)

Giller Prize for Fiction (1998 und 2004)

Man Booker International (2009)

Trillium Award (2013)

Nobelpreis für Literatur (2013)


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Von Polar am 14.02.2008

Sehnsucht und Katastrophen

Wenn eine Erzählung aus einer Sammlung wie im Fall Der Bär kletterte über den Berg als Vorlage für einen Film dient, weist das zumeist daraufhin, dass die Geschichte so komplex und weit reichend ist, dass sie abendfüllend erscheint. Alice Munros Erzählungen splittern sich zwar in verschiedene Blickwinkel auf, sind nicht linear erzählt und doch von der Art, dass wir das Gefühl haben, den Menschen darin, seine Siege und Niederlagen begegnet zu sein. Sei es ein Mann, der miterleben muß, dass seine Frau an Alzheimer erkrankt in einem Heim unterkommt, sich in einen anderen Heiminsassen verliebt und ihn nicht mehr zu erkennen scheint, sei es die Hausangestellte, die von Teenagern hereingelegt wird, indem sie Liebesbriefe an sie fälschen, und sie auf verquere Weise ein spätes Glück findet, indem sie mitsamt ihrer Möbel zu einem Mann zieht, der sie eigentlich um Geld anpumpen wollte. Diese ironischen Seitenwege des Schicksals beschreibt Alice Munro mit einem liebevollen Blick auf ihre Frauen und läßt dabei den Schluß zu, dass Überleben im Leben möglich ist, wenn man sich darin einzurichten, sich zurückzunehmen versteht, um Katastrophen als das zu nehmen, was sie sind: Vorübergehende Erscheinungen im Unglück, denen man am besten mit Sehnsüchten begegnet.