
Die Autorin untersucht, ob und wie die Diskurstheorie gerichtliche Entscheidungen in Klimafällen legitimieren kann. Unter Berücksichtigung der Rolle von Gerichten in der Demokratie, der Implikationen der Unterscheidung zwischen Anwendungs- und Rechtfertigungsdiskursen sowie der angemessenen Ausarbeitung des Systems der Rechte evaluiert das Buch eine diskurstheoretische Rechtfertigung von Klimaentscheidungen. Diese Rechtfertigung baut auf Kuhli und Günthers (2011) Weiterentwicklung des Diskurses der Normanwendung hin zu einem Diskurs der Normbestimmung und deren Kriterien für legitime gerichtliche Gesetzgebung auf. Abschließend wird die Theorie auf die Klimaentscheidungen in "Neubauer v. Germany und Verein KlimaSeniorinnen Schweiz v. Switzerland" angewendet.
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