
Faktum der Vernunft oder Faktum für die Vernunft? Die Studie argumentiert, dass Kants Factum-These nicht nur keine angemessene Rechtfertigung der Moral liefert, sondern einen blinden Fleck darstellt, da sie auf einen Raum jenseits der Vernunftsgrenzen verweist. Mittels einer dekonstruktiven Lektüre der Rechtfertigungsspannung wird die Hypothese aufgestellt, dass das, was sich der rationalen Geschlossenheit widersetzt, die invaginierte Spur eines vorreflexiven Rufs des Selbst durch eine radikal andere Person ist, wie sie bei Levinas skizziert wird. Diese inspiriert und destabilisiert zugleich die formalen Prinzipien. Das Werk setzt damit an der Schnittstelle von Recht und Philosophie, Kants und Levinas' Ethik sowie Dekonstruktion an. Dieser Titel erscheint auch Open Access.
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