»Lotter betreibt kein Opfer-Bashing und sie stellt auch keinesfalls in Abrede, dass es Opfer gibt. Es geht ihr um kulturelle Bilder und Denkgewohnheiten und um die Frage, welche Folgen das erhöhte Bewusstsein der Gegenwart für Verwundbarkeit hat. Und so inspiziert sie nacheinander die Bereiche, in denen der gesellschaftliche Diskurs regelmäßig Opferdynamiken erkennt: Mobbing beispielsweise, Rassismus, Gewaltverbrechen, Hate Speech. « Renate Kraft, die tageszeitung, 16. 05. 26
»Lesenswert ist dieses Buch, weil es noch einmal klar den Entwicklungsgang der moralischen Transformation zusammenfasst und plausibel analysiert. Wohltuend ist es, dass die Autorin Klartext redet. « Andrea Roedig, ORF Kontext, 10. 04. 26
»Immer öfter wird Verwundbarkeit zum Wesensmerkmal einer Identität. Die Freiburger Philosophin Maria-Sibylla Lotter erforscht die Gründe dafür. « Johannes Bruggaier, Südkurier, 22. 04. 26