»Ein kluges und differenziertes Buch«. Oliver Pfohlmann, Neue Zürcher Zeitung, 04. 06. 26
»Lotter argumentiert unaufgeregt, nüchtern, kenntnisreich und ausgewogen; sie stützt sich auf gut dokumentiertes empirisches Material, durch das viele Mythen, die sich um den Opfer- und Traumabegriff ranken, korrigiert werden. Sie verzichtet auf Polemik - das ist nicht nur bei diesem Thema selten geworden. Lesenswert! « Konrad Paul Liessmann, Cicero, 01. 06. 26
»Lotter betreibt kein Opfer-Bashing und sie stellt auch keinesfalls in Abrede, dass es Opfer gibt. Es geht ihr um kulturelle Bilder und Denkgewohnheiten und um die Frage, welche Folgen das erhöhte Bewusstsein der Gegenwart für Verwundbarkeit hat. Und so inspiziert sie nacheinander die Bereiche, in denen der gesellschaftliche Diskurs regelmäßig Opferdynamiken erkennt: Mobbing beispielsweise, Rassismus, Gewaltverbrechen, Hate Speech. « Renate Kraft, die tageszeitung, 16. 05. 26
»Lesenswert ist dieses Buch, weil es noch einmal klar den Entwicklungsgang der moralischen Transformation zusammenfasst und plausibel analysiert. Wohltuend ist es, dass die Autorin Klartext redet. « Andrea Roedig, ORF Kontext, 10. 04. 26
»Immer öfter wird Verwundbarkeit zum Wesensmerkmal einer Identität. Die Freiburger Philosophin Maria-Sibylla Lotter erforscht die Gründe dafür. « Johannes Bruggaier, Südkurier, 22. 04. 26