Rezension:
Hedley Mill Wohin der Weg dich führt ist der Auftakt einer Familiensaga und der erste Roman, den ich von Sophie Oliver gelesen habe.
Die junge Laura Hedley hat die Ausbildung in einer Modeschule in Berlin beendet. Voller Tatendrang macht sie sich 1954 auf den Weg nach England zu ihrer Tante Jane ins beschauliche Dörfchen Craster. Lauras Vater ist Engländer und die Vorfahren hatten früher eine Weberei. Genau diese ist Lauras Ziel, denn sie möchte die Weberei wieder zum Leben erwecken und sich in England selbstständig machen.
Craster liegt an der Nordseeküste und die Dorfbewohner leben hauptsächlich vom Heringsfang. Sie scheinen alle nichts von dem Aufbau der Weberei zu halten. Ganz im Gegenteil wird diese immer wieder boykottiert. Doch Laura lässt sich nicht unterkriegen und hält an ihrem Vorhaben eisern fest. Als sie jedoch einige Frauen findet, die genug vom Fischfang und dem anstrengenden Zerlegen der Fische haben, eskaliert die Stimmung. Insbesondere die Männer von Craster, allen voran Fred Barrington, der Erbe der örtlichen Räucherei, sind von dieser Veränderung alles andere als begeistert. Laura gibt nicht auf und lässt sich allen Widerständen zum Trotz, von ihrem Vorhaben nicht abbringen.
Fazit:
Dies war der erste Roman, den ich von Sophie Oliver gelesen habe. Die Story hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Laura Hedley war mir sofort sympathisch und ich habe sie für ihren Tatendrang bewundert. Auch ihre Tante Jane habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Sophie Oliver hat einen angenehm flüssigen Schreibstil und man fliegt nur so durch die Seiten. Natürlich kommt auch die Liebe in dieser Familiensaga nicht zu kurz, so dass es ein rundum gelungener Auftakt dieser Reihe ist.
Von mir bekommt dieser 1. Band 4 von 5 Sterne und ich habe mir gleich den 2. Teil heruntergeladen.
https://nadys-buecherwelt.de/hedley-mill-wohin-der-weg-dich-fuehrt-weberei-saga-band-1-von-sophie-oliver-rezension