Gestaltung:
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Das Cover in den Farben Pink und Rot ist schon sehr auffällig. Auf den ersten Blick hätte man jedoch eher einen Frauenroman erwartet als einen Thriller, wenn da die Blutspur nicht wäre ... Auf jeden Fall ist es ein Eyecatcher!
Inhalt:
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Die vier Schwestern Meg, Jo, Beth und Amy March wachsen behütet in Concord (Massachusetts/USA) auf. Ihr Vater ist Schriftsteller und hat ein Buch über sie verfasst, das gleichnamig ist mit dem von der Autorin Louisa May Alcott: "Little Women". Doch im Roman lässt er Beth sterben. Daraufhin erhält er Morddrohungen und taucht ab. Beth hingegen muss sich erklären, warum sie in der Realität am Leben ist. Doch eines Nachts wird Beth tot aufgefunden: War es Unfall, Suizid oder Mord?
Die Polizei vermutet letzteres und plötzlich steht jeder unter Verdacht.
Mein Eindruck:
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"Mein aktuelles Leben wäre Stoff für den perfekten Roman: Vier Schwestern. Ein Mordfall. Polizeiliche Ermittlungen. Abstoßend! Ich hasse mich selbst dafür, diese Idee auch nur angedacht zu haben, und schleudere das Notizbuch jetzt mit aller Kraft gegen die Wand. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich total traumatisiert bin. Das ist ja nicht normal. Mit mir stimmt wirklich irgendwas ganz massiv nicht, weil mir auf einmal sogar eine Idee für den Titel durch den Kopf schießt Beth is Dead." (S. 64)
Der Roman ist in zweierlei Hinsicht besonders. Das eine ist, dass er viele Parallelen zu dem in der Erzählung genannten Buch "Little Women" hat. Die Autorin hat exakt die Namen der Schwestern und auch vieler anderer Personen aus dem Klassiker übernommen, auch die Charaktereigenschaften und der Wohnort sind gleich geblieben. Hinzugekommen ist das Kriminalelement um den Tod von Beth.
Und hier kommen wir zur zweiten Besonderheit: Die Handlung wird sowohl auf zwei Zeitebenen (vorher, nachher) als auch aus den vier Perspektiven der Schwestern abwechselnd erzählt. Dieses Konstrukt ist meines Erachtens der Hauptgrund, weswegen der Roman einen so zu fesseln vermag.
Jede Schwester und auch jeder ihrer Freunde hat seine Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen und das Puzzle vervollständigen. Aber wer ist der Mörder oder die Mörderin?
Ich hatte zwar eine Ahnung ab der Hälfte des Buches, aber der Showdown war dann doch sehr spannend. Dennoch war das Ende mir einen Tick zu kitschig.
Für einen Thriller hat das Buch mir an einigen Stellen zu viele Längen und zwischenmenschliche Banalitäten eingebaut. Aber es war mal eine andere Form der Hommage an einen Klassiker, der durch den Genrewechsel bei mir punkten konnte.
Fazit:
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Krimidrama als Hommage an bekannten Klassiker mit Sogpotenzial, aber kein Thriller