
Johannes Friedemann muss mit einer körperlichen Missbildung leben, nachdem die Amme ihn als Kleinkind vom Wickeltisch fallen ließ. Er zieht sich zurück in die Einsamkeit und entsagt der Liebe, bis er die schöne Gerda von Rinnlingen kennenlernt. Bei einem Empfang folgt er ihr in den Park, wird aber nach seinem Liebesgeständnis von Gerda verlacht. »Die Erscheinung einer merkwürdig schönen und dabei kalten und grausamen Frau«, so Thomas Mann über seine frühe Novelle aus dem Jahr 1897, »bedeutet den Einbruch der Leidenschaft in dieses behütete Leben, die den ganzen Bau umstürzt und den stillen Helden selbst vernichtet. «
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