Marie Curies Begeisterung für die Physik zeigt sich schon früh, doch ihre Möglichkeiten sind begrenzt im russisch geprägten Polen ihrer Jugend. Erst beim Studium an der Sorbonne kann sie sich und ihre Interessen vollm entfalten. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem genialen Physiker Pierre Curie, widmen sie sich in einem selbst aufgebauten Labor der Erforschung des Phänomens, das dank ihr als Radioaktivität bekannt werden sollte. Auch nach Pierres tragischem Tod führt sie ihre Forschungsarbeiten fort und wird nicht nur eine der ersten lehrenden Frauen an der Universität von Paris, sondern eine der wenigen Personen, deren Arbeit mehrfach mit dem Nobelpreis gewürdigt wurde. Für ihre Forschungen zahlte sie einen hohen Preis, der auch heute noch symbolisch für das Verhältnis des Menschen zur Kernkraft stehen kann. Begleiten wir Marie Curie von ihren Kindertagen in Polen bis zu ihren bahnbrechenden, nobelpreisgekrönten Forschungen.