Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte reizvoll, spannend und interessant und ich habe das Buch auch nicht ungern gelesen.. Trotz Parallelen zu Harry Potter gab es genügend neue Elemente. Während ich das Worldbuilding und die Magie in der magischen Welt gelungen, aber noch ausbaufähig fand, fehlte mir total der Bezug zur nicht-magischen Welt, wo die Ereignisse im Jahr 1939 stattfinden mit Rückblenden auf das Jahr 1919-1939. Diese Welt bleibt nebulös.
Ich hatte den Eindruck, dass sich die Autorin eine tolle Story ausgedacht hatte, aber an einigen Stellen scheiterte, diese in eine Form zu bringen, die den Lesenden mitnimmt. Es gibt Handlungen, die man nicht nachvollziehen kann und es passieren Dinge, die man als Leser nicht versteht, die nicht anschaulich oder schlüssig erzählt werden.
Teilweise kam ich nicht gut mit den Handlungen der Charaktere klar, wenn diese sich in meinen Augen unlogisch verhielten.
Der Schreibstil ist überwiegend angenehm, aber es gibt auch ein paar wenige Stellen über die ich gestolpert bin, weil ich sie etwas holprig fand. Da habe ich überlegt, ob die Übersetzung mit KI-Unterstützung gemacht wurde und da ein paar Dinge durchgerutscht sind. Das waren aber Ausnahmen.
Am Ende hat mich die Autorin bei aller Kritik dann aber wieder. Was sich da andeutet, hört sich spannend an und motiviert mich zum Weiterlesen.
Puh, gar nicht so leicht etwas zu schreiben ohne zu spoilern.
Für mich sind das 3,5 Sterne mit einem halben Bonusstern für ein Erstlingswerk aufgerundet auf 4.