Die literarische Verarbeitung wird zum Ventil, um mit Verzweiflung über Krieg, Leid und Schuldgefühle umzugehen. WDR 5 "Neugier genügt"
Ein ganz eigener, humorvoller und lakonischer Ton, der nach der Lektüre hoffen lässt, dass diese Autorin weiterschreibt, am Leben entlang. Julie August, Bücherschau
Man muss dieses Buch lesen, um zu begreifen, wie es ist, den Krieg mit in das neue Land zu bringen. Thomas Andre, abendblatt. de
Stark und fesselnd. ALEXANDER KOŠENINA, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ein erschütternder Roman darüber, was ein Krieg mit den Seelen der Menschen macht. Freundin
Umwerfend! Hamburger Morgenpost
Trost bezieht der Roman aus einer ungeheuren Energie seiner Protagonistin. Angesichts der Einsicht in die eigene Sterblichkeit ist der Lebenswille umso unbändiger. Christian Thomas, Frankfurter Rundschau
Wir haben nur ein Leben, und dieses eine Leben ist wertvoll. Dass Fingerova diese Losung nicht einfach behauptet, sondern sinnlich umsetzt, gehört zur Verführungskraft ihres Buches. In zig Szenen und witzigen Dialogen zeigt sie, wie Klugheit und Ambivalenz, Lebensfreude und Mitgefühl, Liebe und Schwermut koexistieren. Ilma Rakusa, Neue Zürcher Zeitung
Iryna Fingerova erzählt mit Furor, Wehmut und Witz, was das Leben zwischen den Welten fordert. Emotion
Wie hält man es aus, wenn die Welt um einen herum immer wieder zusammenbricht, in der der Alltag aber weitergeht? Iryna Fingerova gibt Einblicke in Lebensrealitäten, die der Krieg geformt hat. MDR "Artour"
Was die Flucht mit den Menschen macht, davon erzählt Fingerova als Ärztin mit einer sachlichen, genauen Art. Aber auch mit einem sehr menschlichen Blick. SWR Kultur am Morgen
Die Sprache in "Zugwind" ist eindrücklich, impulsiv und poetisch, inklusive Ausflügen in den magischen Realismus. In diesem Buch, das so schwere Themen wie Flucht, Vertreibung, Identitätsverlust behandelt, schwingen viel Optimismus und Hoffnung mit. Katharina Stegelmann, SPIEGEL plus
Iryna Fingerova ist ein starker Roman gelungen. MDR
Der Zugwind aus dem Titel ist kein wirkliches Ereignis, sondern ein Zustand: ein ständiges Ziehen, ein Unwohlsein, das durch alle Ritzen kommt. Fingerovas Stil ist direkt und durchlässig. Er verzichtet auf große Gesten, doch nicht auf Intensität und am wenigsten auf Humor.