Das Buch "Deathbringer- Der Kuss der Schlange" hat mich mit dem Titel und dem Cover regelrecht angezogen.
Im Buch geht es um Viola, die die Todesmagie von ihrer Großmutter erbt. Sie hasst diese Magie und verabscheut sie noch mehr, nachdem ihre Schwester, die ihrer statt am Institut von Gorhail studierte, getötet wurde. Viola geht nach Gorhail, um dort den Tod ihrer Schwester aufzuklären und deckt dabei so einiges auf. Ihr Gegenpart dabei ist Sylas. Er ist ein Giftmagier und verabscheut Todesmagier, denn diese sind für den Tod seiner Mutter verantwortlich. Anfangs misstrauen sich die beiden gewaltig, doch eine Verschwörung lässt sie zusammenarbeiten und beide kommen sich näher.
Der Schreibstil ist das ganze Buch über gut und lässt einen in die Geschichte einfinden. Lediglich zu Beginn waren es recht viele Begriffe, mit denen man erst einmal vertraut werden musste, bis man sie zuordnen konnte und damit der Fokus auf dem Geschehen lag. Mit jedem weiteren Kapitel fiel es leichter in die magische Welt einzutauchen. Die Idee der verschiedenen Magiesysteme und Welt fand ich dabei spannend, daher finde ich es schade, dass wir hier recht wenig erfahren und uns nur in der Akademie bewegen bzw. im Umkreis dazu. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte auf der Stelle tritt und sich dadurch etwas zieht, ohne das etwas passiert. An anderer Stelle habe ich mich jedoch das ein oder andere Mal gefragt, ob ich etwas überlesen habe, da es plötzlich rapide vorwärtsging und nicht immer schlüssig war. Aber in Hinblick auf das gesamte Buch war es zu verschmerzen.
Neben den beiden Hauptcharakteren Viola und Sylas, nehmen Beau und Lyria einen großen Teil ein. Die beiden habe die Geschichte für mich Rund gemacht und dem Ganzen mehr Tiefe verliehen. Die beiden habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen und bei den anderen beiden, hat es, fast bis zum Ende gedauert Obwohl ich zwischenzeitlich kurz davor war, das Buch nicht zu beendet, hat es mich zum Ende hin nochmal gepackt und nun bin ich sogar sehr gespannt darauf wie es weitergeht. Hierfür ist vor allem das letzte viertel und der Epilog zuständig.
Für mich ein durchaus empfehlenswertes Buch mit einigen schwächen, aber auch stärken die durch die Idee und den mystischen Teil durchaus überwiegen.