Die geheime Mission von Titus Müller ist der Auftakt der Dilogie Die Kurierin.
Nela lebt mit ihrer Mutter in der sowjetischen Zone und unterstützt dort den Aufbau. Beide sind Anhänger des Kommunismus. Von Nelas Vater wird entweder gar nicht oder nur verächtlich gesprochen. Doch Nela ist neugierig auf ihren Vater und trifft sich heimlich mit ihm in Westberlin. So erfährt sie mehr über ihn und die Vergangenheit der Familie. Durch den Austausch mit ihrem Vater beginnt sie ihre Ideologie zu hinterfragen. Als sich die Lage in den westlichen Zonen Berlins zuspitzt, gesteht der Vater ihr, dass er für den CIA arbeitet. Er bittet sie für ihn Kurierdienste zwischen Ost und West zu übernehmen. Nela gerät zwischen die Fronten und muss sich entscheiden, wem sie noch glauben kann. Erik, ein befreundeter Kollege aus der Redaktion der Jungen Welt, wirft ihr Fragen auf. Erst stellt er kritische Fragen, dann verschwindet er wochenlang und taucht dann ohne Erklärung wieder auf. Wem kann Nela eigentlich noch trauen?
In seinem neuen Buch Die geheime Mission erfahren wir unter anderem die Hintergründe für die Luftbrücke nach Berlin. Was passierte im Verborgenen und welche Schachzüge überlegten sich die Siegermächte, insbesondere die Sowjetunion, nach dem 2. Weltkrieg, um möglichst viel Einfluss zu gewinnen. Das fand ich mega interessant!
Einiges war mir schon bekannt, aber ich habe viel Neues erfahren. Das Buch ist unglaublich spannend und super geschrieben. Ich habe mit Nela richtig mitgefiebert und sie und auch ihr Vater wurden mir sehr sympathisch. Nela ist eine kluge, junge Frau, die ihren eigenen Kopf hat und sehr mutig ist.
Ein großartiges Buch, für alle die sich für die deutsche Geschichte interessieren! Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es im zweiten und finalen Band der Dilogie weitergeht, der im Juni 2027 erscheint.