Rio lebt in einem magischen Hotel. Nur er und seine Freunde Nelly, Anna und Ben wissen, dass man durch die Themenzimmer in ferne Länder reisen kann. Für ein Referat über Pandas wollen die drei vor Ort in China recherchieren. Doch der geheimnisvolle Phil A. Delphia kommt ihnen mit einem Auftrag in die Quere. Der führt sie ganz woanders hin, nämlich direkt in einen Nationalpark in Kenia, wo sie einen magischen Gegenstand finden sollen. Dabei lernen sie die Tochter der Parkranger kennen, die jedoch bei Anna Misstrauen weckt. Hat sie etwas mit den Machenschaften der Wilderer zu tun, die heimlich Jagd auf die Tiere machen?
Für uns war die Reise nach Kenia das erste Abenteuer aus der Reihe um Rios magische Reisen. Trotzdem haben wir durch die kurzen Rückblicke und Erklärungen gut in das Buch gefunden. Die jungen Abenteurer werden auch am Anfang kurz vorgestellt, so dass wir schnell mit ihnen vertraut waren. Sehr geheimnisvoll ist jedoch der mysterlöse Phil A. Delphia. Auf den konnten wir uns nicht so leicht einen Reim machen, was dafür gesorgt hat, dass wir sehr neugierig weitergelesen haben. Auch wenn der Anlass für die Reise im magischen Hotel für uns etwas banal war (ein Referat beim Schulfest), waren wir sehr gespannt, denn das Thema Panda konnten wir natürlich nicht mir dem Kilimandscharo aus dem Titel in Verbindung bringen. So stürzten wir uns lesend ins Abenteuer und waren begeistert, wie sich alles entwickelt.
Plötzlich waren wir Besucher eines Nationalparks in Kenia und konnten mit den Rangern auf Tour gehen. So erfährt man in dem Buch jede Menge über die Gegend, über Tiere und leider auch über das Problem der Wilderei. Trotzdem waren wir von der Landschaft und den Ausflügen hin und weg. Ein starkes Element der Geschichte ist auch die Freundschaft zwischen den vier Abenteurer-Kindern und dem neuen Mädchen in der Gruppe. Dieses hat vor allem bei Anna einen schweren Stand. Zunächst dachten wir an Eifersucht, doch dann verdichten sich die Hinweise darauf, dass wirklich etwas mit ihr nicht stimmt. Es war sehr spannend, dabei zu sein, wenn dieser Fall geklärt wird. Und natürlich ist da auch noch die Suche nach einem magischen Gegenstand, der unsichtbar zu sein scheint. Die ganze Zeit hatten wir das Gefühl, dass hier noch jemand seine Finger im Spiel hat. Doch zu viel wollen wir natürlich nicht verraten.
Uns hat das kurzweilige Abenteuer aber sehr gefallen, weil es eine tolle Mischung aus Spannung, Freundschaft, Magie und Weltentdecken ist. Toll finden wir auch die vielen Illustrationen, die nicht nur den Text auflockern, sondern für besseres Verständnis beim Lesen sorgen. Die ganzseitigen Bilder haben uns auch einen guten Eindruck von Land und Leuten vermittelt. Für Kinder, die gerne aufregende Abenteuer in fremden Ländern erleben, ist das Buch genau das richtige. 5 Sterne