Falls mir etwas zustößt ist ein fesselnder und temporeicher Thriller des Autors und Anwalts Alex Finlay.
Bereits seit fünf Jahren wird Ryan von seiner Vergangenheit verfolgt. Damals ist seine Freundin Alison verschwunden und er war der Letzte, der sie gesehen hat.
Die unangenehmen, drängenden Fragen der Polizei haben dafür gesorgt, dass er Jura studieren wollte.
Nun ist der BMW von Alis Vater, mit dem sie damals unterwegs waren, wieder aufgetaucht.
Mit ihm ein handgeschriebener Zettel - mit der titelgebenden Nachricht - von Ali.
Ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich in die Handlung hineingefunden habe, da die Erzählebenen immer wieder wechseln.
Die Kapitel sind kurz - 84 auf nur 368 Seiten und enden immer wieder mit einem Cliffhanger. Dadurch kommt enormes Tempo auf. Das sorgte für unglaublich viele Fragezeichen in meinem Kopf.
Die Anzahl der Charaktere ist hoch, aber sie sind allesamt gut ausgearbeitet und damit gut auseinanderzuhalten.
Da es recht viele Handlungsorte, Personen und Zeitstränge gibt, ist ein gutes Gedächtnis durchaus von Vorteil. Zwischenzeitlich hatte ich es bereut, dass ich mir keine Notizen gemacht habe, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass das nicht notwendig war. Es hat sich alles geklärt und die leicht verworrenen Handlungsstränge wurden gelungen entwirrt.
Mich hat auch dieser Thriller des Autors wieder sehr gefesselt, obwohl er nicht ganz leicht zu lesen war. Dennoch spart Alex Finlay nicht an überraschenden Wendungen und löst alle aufkommenden Fragen gelungen auf, von daher kann ich das Buch Thriller-Liebhabern durchaus empfehlen.