Eine Spionin für den Duke von Amalie Howard ist der dritte Band ihrer spannenden Regency Romance Reihe The Daring Dukes.
Nach außen hin ist Lady Bronwyn Chase eine wunderschöne und geistlose Adlige, die mit ihrem oberflächlichen Geplapper und Flirtereien die Ballsäle verzaubert. Doch unter dieser Fassade verbirgt sich eine mutige Spionin, die in Regierungskreisen bereits berüchtigt ist. Für das Überbringen einer wichtigen Nachricht reist Bronwyn auf einem Schiff ihres Bruders nach Philadelphia. Leider erkennt sie zu spät, dass sich auch Lord Valentine Medford, ein pflichtbewusster Spion der Regierung und ein guter Freund ihres Bruders, an Bord befindet. Bronwyn hatte schon immer eine Schwäche für Valentine, aber sie darf sich von ihm keinesfalls von ihrer Aufgabe ablenken oder gar enttarnen lassen. Zu viel steht auf dem Spiel und letztendlich sogar ihr Herz.
Die Helden in dieser Reihe sind niemals nur langweilige Adlige, die sich ihrem vorgegebenen Weg ergeben, sondern sie schreiben ihr Schicksal selbst. Der Schreibstil von Amalie Howard liest sich gewohnt leicht und flüssig und die Charaktere kennt man vielleicht schon aus den Vorgängerteilen.
Man kann das Buch aber auch problemlos unabhängig davon und ohne Vorkenntnisse lesen.
Bronwyn wird gern unterschätzt, vor allem von Valentine, aber sie ist clever, mutig und unglaublich tough. Sie weiß, was sie will und sie nimmt es sich, was für Ladys zu dieser Zeit alles andere als selbstverständlich war.
Valentine ist ein wenig arrogant und versnobt und sein Scheuklappendenken bringt einen manchmal zur Verzweiflung. Die Schlagabtausche zwischen ihm und Bronwyn sind sehr witzig, genau wie seine widerwillige Faszination für die kleine Schwester seines besten Freundes.
Ich mag ihre Dynamik, bei der Bronwyn eindeutig den Takt vorgibt. Die Handlung ist durchweg spannend, denn zur obligatorischen Lovestory gibt es noch einige tödliche Gefahren, die im Hintergrund lauern und die man nicht unbedingt erwartet. Dabei ist auch die Verknüpfung zwischen Historie und Fiktion wieder einmal sehr gut gelungen.
Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!