Bisher kannte ich die Autorin noch nicht, doch der Klappentext sprach mich schnell an und ich wollte einfach wissen, wie sich alles aufklärt. Um eins vorweg zu nehmen, die Autorin hat mit mir eine neue begeisterte Leserin gewonnen.
Als Leserin war ich bereits zu Beginn schon im nassen und kalten Irland angekommen und war bereits nach dem ersten Kapitel mitten in der Geschichte angekommen.
Die Hauptcharaktere sind mit soviel Liebe zum Detail und ansprechend gezeichnet, dass sich schnell eine Verbindung aufbaute. Gerade die Hauptcharaktere haben es mir angetan, sie erscheinen so real, natürlich und unglaublich sympathisch.
Der Autorin ist es sehr gut gelungen, mich während des Lesens nach Irland zu entführen, die Bräuche kennen zulernen, das irische Leben zu beobachten und das Gefühl zu haben in einer Großfamilie zu sein, die mich wie selbstverständlich aufnahm. Ich fühlte mich so richtig wohl.
Die Geschichte selber ist gut strukturiert und die Kapitel haben eine ansprechende Länge.
Hier und da führte mich die Autorin beim Ermitteln auf den Holzweg, doch gerade das machte das Lesen umso interessanter.
Die Handlung ist mal spannend, dann wieder ruhig und beschaulich, allerdings immer interessant gestaltet, so dass ich nie das Interesse an der Geschichte verlor. An der ein oder anderen Stelle empfand ich die Erzählung etwas langatmig, doch im Nachhinein betrachtet, war die Geschichte in sich schlüssig und längere Berichte waren einfach nötig.
Alles in allem ein toller Cosy-Crime, der mir persönlich kurzweilige Spannung verschaffte und mich wunderbar geborgen nach Irland trug.