Inzwischen ist es drei Jahre her, dass sich die vier Endicott-Geschwister Jude, Gemma, Roddy und Connor zuletzt gesehen haben. Sie können auf viele gemeinsame Erinnerungen zurückblicken: Als Kinder waren sie unzertrennlich, bis etwas zwischen ihnen zerbrochen ist. Inzwischen hat jeder sein eigenes Leben, einen anderen Lebensmittelpunkt und andere Prioritäten. Nun möchte Jude ein gemeinsames Treffen in North Dakota, um ihnen etwas mitzuteilen.
Das Buch lässt einen fühlen, was Familie ist, was es bedeutet gemeinsame Erinnerungen zu haben, auf Erlebtes zurückzublicken und vergangene Familiendramen aufzuarbeiten. Die Handlung springt zwischen den Orten sowie der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her.
Es sind ganz viele kurze Momente, die berühren oder mich auch zum Lachen gebracht haben. Ich habe mich gerne mit den Geschwistern erinnert und den dramatischen Ereignissen nachgespürt, die letztendlich das Gefühl von Gemeinschaft und Familie ausmachen.
Natürlich hat jede Familie ihre eigenen Erinnerungen, ihre eigene Dynamik und ihre besonderen Familienmomente. Damit ist dieses Buch, wie jede Familiengeschichte, einzigartig und gleichzeitig ist die Geschichte auch so typisch für Familie.
Ein tiefgründiges Buch über das Verzeihen und die Frage, was Familie eigentlich ausmacht.