Rachel Verney, gebeutelt von persönlichen Schicksalsschlägen, beschließt samt Familie umzuziehen und richtet ein Haus der ganz anderen Art her. Mit Mut zur Farbe und Form und immer mit dem im Blick, was es bei ihr an Gefühlen auslöst. Und das bringt sie auch in diesem Buch gut zur Geltung. Sie zeigt verschiedene Stile, präsentiert mehrere mögliche Farbpaletten und Beispiele für die unterschiedlichsten Räume, spricht von der Symbolik der Farben und wie sie begann ihr eigenes Haus einzurichten. Die DIY-Tipps im Buch beziehen sich aber fast ausschließlich aufs Streichen. Ob Wand, Schrank, Waschmaschine oder Heizung, alles wird bunt. Trotzdem ist es im Grunde nur es wenig abwechslungsreich. Dabei sind die Bilder im Buch so toll! Doch hätte es da nicht vielleicht mehr gegeben was man hätte selbst gut umsetzen können? Regale bauen, Deko basteln, irgendwie sowas Auch ihre sonstigen Renovierungstipps klingen eher allgemeingültig und sachlich. Ein 1:1 umzusetzender Plan ist das nicht, eher eine grobe Herangehensweise. Aber vielleicht ist das bei der Art einzurichten auch gar nicht möglich. Vieles bezieht sich auf das Gefühl, das die Farbe oder der Gegenstand vermittelt. Und das kann ja sehr individuell sein. Genauso, wie die Räume, die sie aufhübschen sollen. Gelesen habe ich das Buch trotzdem gerne. Und die Bilder sind definitiv ne Wucht und machen bereits beim Ansehen gute Laune. Ideen habe ich auch genug gefunden, daher erfüllt das Buch in meinem Falle schon die Erwartungen. Ich hatte eben nur auf etwas mehr DIY gehofft.