Kennzeichen des Romans ist ein harter Realismus, der seine Wirkung aus einer sehr sinnlichen, dialogisch angelegten Sprache bezieht, die mit ihrer regionalen Ausdrucksvielfalt und -eigenart die weibliche Heldin plastisch werden lässt und ihre ländliche Umgebung in sämtlichen Lebensbereichen beobachtungsgenau darzustellen vermag: schnörkellos, lakonisch und doch poetisch. Ein Buch, das nachdrückliche Beachtung verdient. - Manfred Bosch
Die erfolgreiche Theaterautorin Kerstin Specht hat ihren ersten Roman vorgelegt: Mittelberge folgt in einer parataktischen, lakonisch-poetischen Prosa, unterbrochen von Gedichten, die die Motive weiter zuspitzen, den ersten etwa fünfundzwanzig Jahren im Leben der Sophie, die um 1930 in einem Dorf in der oberfränkischen Provinz geboren wird. - Martin Hielscher, Literaturportal Bayern
Vieles erinnert hier an ihre Theatersprache, die Direktheit ihrer knappen Dialoge, mit Spurenelementen von Dialekt. - Jutta Czeguhn, Süddeutsche Zeitung