»Dreißig Jahre (nach der Enthüllung) rollt (Angelina Pils ) Dissertation die Geschichte neu auf. ( ) Als neue Quellen hatte sie Schwertes Tagebuch sowie die Akten der Landesregierung und der Hochschule zur Verfügung. «
(Jörg Später, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01. 07. 2026)
»(Angelina Pils ) Buch lässt sich als aufschlussreiches Psychogramm eines gespaltenen Intellektuellen lesen, seinem Versuch, sich mit einem gelebten Doppelleben zu versöhnen ebenso als erhellendes Soziogramm einer kollektiven Selbstverleugnung und Selbstentlastung. «
(Helmut Ortner, The European - Das Debatten-Magazin, 12. 06. 2026)
»Angelina Pils hat ( ) bislang gesperrte Archivbestände einsehen können. Anhand der Tagebücher erklärt sie anschaulich, auf welche Art Schneider/Schwerte seine Vergangenheit verdrängte. «
(Michael Kuhlmann, Deutschlandfunk Andruck, 04. 05. 2026)
»Die 1991 geborene Historikerin Angelina Pils hat (. . .) im Fach Geschichte erstmals die gesellschaftliche Situation während dieses Doppellebens als Bedingung für das Gelingen dieser virtuos erscheinenden Betrugsgeschichte aufgezeigt. «
(Harald Loch, Aachener Zeitung, 04. 05. 2026)
»Die Aachener Politikwissenschaftlerin Angelina Pils hat ( ) für ihre Doktorarbeit erstmals die Tagebücher Schwertes alias Schneider ausgewertet, die spannende Inneneinblicke ermöglichen. «
(Dirk Walter, Münchner Merkur, 15. 05. 2026)
»Die Historikerin Angelina Pils hat zu diesem westdeutschen Doppelleben eine Studie vorgelegt 80 Jahre nach Schneiders Verwandlung in Schwerte und 30 Jahre nach seinem Auffliegen. ( ) Sie zeigt, wie widersprüchlich der Weg von der Diktatur in die Demokratie war. Das Timing könnte nicht besser sein. «
(Marc Tribelhorn, Neue Zürcher Zeitung, 28. 05. 2026)
»Die breite Öffentlichkeit verlor bald das Interesse an diesem Skandal. Für die Wissenschaft begann indes in den 1990er-Jahren eine neue Täterforschung, die bis heute anhält. ( ) Insofern ist es dankenswert, wenn die Studie erneut persönliche Quellen der Übergänge von Diktatur
zu Demokratie aufgreift. «
(Knud von Harbou, Süddeutsche Zeitung, 29. 06. 2026)