Zum Inhalt:
Lottie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt, als die Fernsehproduzentin Plum sie aufsucht. Diese möchte über die Vorkommnisse schreiben, als Lottie - eine junge, alleinerziehende Mutter - eines Mordes verdächtig war und aus Mangel an Beweisen freigelassen wurde. Lottie - durchaus nicht so unschuldig, wie von Plum vermutet- erschlägt diese kurzerhand mit einem Schirm und steht nun vor der Herausforderung, nicht nur diesen und folgende Morde zu managen, sondern sich zusätzlich auf die anstehende Hochzeit ihres Sohnes vorzubereiten.
Mein Eindruck:
Nein, so komisch, wie Klappentext und Inhaltsangabe klingen, ist dieser Krimi leider nicht. Zwar ist die Sprecherin wirklich gut gewählt und weiß insbesondere den älteren Charakteren echtes Leben einzuhauchen, aber die Geschichte ist weder lustig noch spannend. Die Sympathie für die Protagonistin will auch nicht aufkommen, da ihre Morde zumeist aus Überreaktionen herrühren und nicht - nein, auch nicht in einem schwarzhumorigen Krimi - folgerichtig erscheinen. Außerdem ist sich die Hauptperson nicht zu schade, völlig Unschuldigen ihr eigenes Werk anzuhängen, wenn es der Vertuschung dient.
Doch einige gute Ansätze sind dennoch vorhanden - wenn Lottie zum Beispiel ihrer Nemesis gegenübersteht und das Duell mit Sauerstoffzelt und Gehhilfe ausgetragen wird oder die Schwiegertochter in spe an dem Auffinden von Beweisstücken gehindert werden muss. Leider sind diese Versatzstücke jedoch zu selten, um die Geschichte zu tragen.
Das Ende gefällt jedoch!
Mein Fazit:
Kann man hören, muss man aber nicht