Religions- und weltanschauungsbezogene Heterogenität im Religionsunterricht
Eine qualitativ-empirische Studie zur Perspektive der Religionslehrkräfte
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Religionsdemografische Transformationsprozesse führen seit Jahren zu einer zunehmenden Heterogenität der Lerngruppen des konfessionellen Religionsunterrichts in Bayern. Diese zeigt sich sowohl auf Ebene der formalen (Nicht-)Zugehörigkeit zu Religionsgemeinschaften als auch hinsichtlich höchst individueller religions- und weltanschauungsbezogener Positionen. Vor diesem Hintergrund und im Hinblick auf die Konzeption einer zukunftsfähigen Religionslehrkräftebildung untersucht die qualitativ-empirische Studie, wie Religionslehrkräfte diese Heterogenität wahrnehmen und bewerten, wie sie ihr im Unterricht begegnen und welche Bedarfe sie für einen angemessenen Umgang mit heterogenen Lerngruppen formulieren. Hierzu wurden Fokusgruppendiskussionen mit evangelischen und katholischen Religionslehrkräften an bayerischen Realschulen geführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Dissertationsschrift.
Carolin Kremer, geboren 1997, promovierte am Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts (Institut für Katholische Theologie) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Sie unterrichtet die Fächer Katholische Religionslehre und Musik an einer bayerischen Realschule.
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