
Die Begegnung der beiden schwangeren Frauen Maria und Elisabet, die Heimsuchung, war ein beliebtes Motiv in der mittelalterlichen Skulptur. Katja Triebe dokumentiert erstmals den umfangreichen Bestand. Exemplarische Einzelanalysen, u. a. von Hauptwerken der Kunstgeschichte wie die Heimsuchungen des Bamberger Doms und aus Kloster St. Katharinental, legen Neuinterpretationen von vieldiskutierten Werken vor. Die Studie zeigt, wie die Skulpturen ihr Publikum intellektuell, körperlich und emotional einbinden, und deckt die vielschichtigen allegorischen Bedeutungen der Werke auf. Die Frauenkörper dienten als Aushandlungsort politischer, theologischer, sozialer und genderspezifischer Themen. Innovative Analysemethoden eröffnen neue Fragestellungen und Perspektiven für die Skulpturenforschung.
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