
Für die Tochter von Friedrich Wacker wird es allmählich Zeit, unter die Haube zu kommen. Helene ist bereits fünfundzwanzig - und die Hoffnung, dass sich ein Mann jemals in sie verlieben könnte, scheint verschwindend gering. Sie kümmert sich nicht um ihr Äußeres, trägt graue, altmodische Kleider und versteckt ihr Gesicht hinter einer dicken Brille. Selbst ihr Vater kann kaum glauben, dass ausgerechnet er eine so unscheinbare Tochter hat. Auf den Rat eines Freundes hin fasst Friedrich einen skandalösen Entschluss: Er will Helene gewissermaßen "verkaufen". Geld hat er genug - und ein junger Mann in finanzieller Not, der gegen eine großzügige Bezahlung bereit ist, Helene den Hof zu machen, ist schnell gefunden. Helene aber ahnt nichts von diesem üblen Handel - sie schwebt im siebten Himmel, überzeugt davon, endlich die große Liebe gefunden zu haben . . .
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