
Zwischen White Cube und Kinosaal verschränken zeitgenössische Film- und Videoarbeiten Fakt mit Fiktion und verbinden Bilder aus Kino, Kunst, Politik und Theorie. Felix Laubscher analysiert diese hybriden Formen im Rückgriff auf Alain Badious Konzept des Films als »absolut unreiner« Kunst und eigenständiger Denkweise. Anhand der Arbeiten von Omer Fast, Bjørn Melhus, Larissa Sansour und John Smith zeigt er, wie mit neuen Unreinheiten zwischen Kunst und Kino andere Formen des filmischen Denkens entstehen, und erschließt in Auseinandersetzung mit aktuellen Debatten zu Kunst, Kino und Philosophie ein bislang übersehenes Feld der theoretischen Reflexion bewegter Bilder.
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