Welchen Hilfebedarf haben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Fetaler Alkoholspektrumstörung (FASD)? Wo bekommen (Pflege-)Familien von Kindern mit FASD Unterstützung? Welche Kenntnisse sollten Fachkräfte in Einrichtungen mitbringen? Dieses Buch gibt Fachkräften in der Jugendhilfe Orientierung, wie man Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit FASD sowie ihre Familien gut begleitet. Anhand von Best-Practice-Beispielen wird gezeigt, welche konzeptionellen, pädagogischen und therapeutischen Maßnahmen besonders hilfreich sind. Dabei werden auch sozialrechtliche Potenziale beleuchtet."Das Praxishandbuch FASD in der Jugendhilfe bietet Fachkräften unterschiedlichster Tätigkeitsfelder einen fundierten, praxisorientieren und sehr übersichtlichen Einstieg in das komplexe Thema der Alkoholspektrumstörungen sowie deren Auswirkungen auf die Betroffenen und den pädagogischen Alltag."Jugendhilfereport, 1/2024
Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Einführung . 9
von Reinhold Feldmann und Erwin Graf
Geschichte und Diagnostik. 11
1 Historische Entwicklung und aktueller Stand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
von Reinhold Feldmann
1. 1 Frühe Betrachtungen zur vorgeburtlichen Alkoholschädigung von Kindern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
1. 2 Neuere Studien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
1. 3 Zum aktuellen Stand der Forschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Literatur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
2 Diagnostik der vorgeburtlichen Alkoholschädigung bei Kindern und Jugendlichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
von Reinhold Feldmann
2. 1 Überblick. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
2. 2 Störungen der Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
2. 3 Verhaltensstörungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
2. 4 Unzureichende Diagnosen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
2. 5 Zur Bedeutung der Diagnosestellung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Praxiserfahrungen und Konzepte für die Begleitung von Pflegefamilien . 40
3 Aufbau einer regionalen FASD-Beratung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
von Gisela Bolbecher und Jasmin Rüffer
3. 1 Elemente des Netzwerks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
3. 2 Beratungsthemen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
3. 3 Zielgruppen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
3. 4 Ziele der Fachberatung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
3. 5 Förderangebote des Netzwerks für Kinder und Jugendliche mit FASD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
3. 6 Aus der Arbeit der Beratungsstelle - ein Interview . . . . . . . . . . . . . . 486 Inhalt
4 Konzeption für eine FASD-qualifizierte Arbeit im Pflegekinderfachdienst. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
von Sigrid Mosé
4. 1 Chancen und Grenzen in der Betreuung von Pflegefamilien . . . . . . . 52
4. 2 Strukturelle Erfordernisse für eine FASD-gerechte Arbeit des Fachdienstes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
4. 3 Grundlagen einer kompetenten Begleitung der Pflegefamilien mit FASD-Kindern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
4. 4 Vermittlung einer FASD-spezifischen Pädagogik. . . . . . . . . . . . . . . . . 59
4. 5 Einsatz von alltagsstrukturellen Hilfen für Kinder mit FASD . . . . . . . 60
4. 6 Chancen und Grenzen von Therapien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
4. 7 Ermöglichung von Psychoedukation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
4. 8 Resümee. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
5 Coaching-Projekt für Pflegefamilien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
von Erwin Graf, Martina Kampe
5. 1 Institution Erziehungsberatungsstelle . . . . . . . . .