Es beginnt mit der Untergang der Estonia im Jahr 1994, eine furchtbare Katastrophe, bei der es lange Ermittlungen gab, weshalb die Fähre gesunken ist. Die Beschreibungen sind mir unter die Haut gegangen.
Danach verlangsamte sich meiner Meinung nach das Tempo wieder, es gab viele Zeitsprünge und Perspektivenwechsel, aber spätestens bei einem Anschlag in Stockholm war die Spannung wieder da - dazu möchte ich aber nicht mehr schreiben.
Es wird sehr persönlich für Michael Sander und er muss gut abwägen, was er tut und die Konsequenzen seiner Aktionen holen ihn auch schon bald ein.
Die Ereignisse tangieren nicht nur einen Geheimdienst und man erhält Einblicke in Vorgehensweisen, Reaktionen und - mehr oder weniger - geschickten Tangierens. Die Ereignisse um den Untergang der Estonia werden verknüpft mit aktuellen Bezügen und Russland plant, seine Karten geschickt auszuspielen.
Das Ende war für mich nicht so passend, aber da sind die Geschmäcker ja verschieden.
Der Sprecher Josef Vossenkuhl konnte die manchmal verzwickte Geschichte gut vorlesen.